Johann Ernst Heinsius


Portraitmaler u. Miniaturist, lernte in Holland, malte um 1765 Bildnisse für das Residenzschloss in Rudolstadt, arbeitete danach in Utrecht u. Lille, 1772 wird er in Weimar fürstlicher Kabinettmaler u. Konservator der großherzoglichen Galerie, 1779 wird er in Paris Hofmaler der Töchter Ludwigs XV., weitere häufige Ortswechsel zwischen Frankreich u. Deutschland folgen, seine Bildnisse bestechen durch ihre feine psychologische Charakterisierung u. die virtuose Wiedergabe der unterschiedlichen Stofflichkeiten. Mus.: Paris (Louvre), Orléans, Versaille, Weimar, Rudolstadt. u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit u.a.