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Stilleben mit Äpfeln

Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973)


Stilleben mit Äpfeln

Lot-Nr. 14

Aufrufpreis: 15.000 €


1910er Jahre. Öl/Lw. 58,5 x 75 cm. Auf dem Keilrahmen Signaturstempel. Nachdem Hauptmann 1903 u.a. bei Signac und Sérusier in Paris das Studium der Malerei aufgenommen hatte, begann er, seinen charakteristischen neo-impressionistischen Frühstil zu entwickeln. Dieser war bis in die 1910er Jahre hinein von einer blasseren Palette geprägt. Durch die ähnliche Gestaltung von Tischtuch und Hintergrund enwickelt sich eine flirrend-unbestimmte Räumlichkeit. Halt findet das Auge an den geradezu wie Noten auf einer Linie rhythmisch angeordneten Früchten. - Landschafts-, Stilleben- und Figurenmaler, Sohn des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. H. begann sein Studium 1903 an der Académie Julian in Paris, wo er auch die Ateliers von Maillol, Bonnard, Denis und Vuillard besuchte. Er setzte seinen Unterricht an der Kunstschule Lewin-Funcke in Berlin fort, sein Lehrer dort war L. Corinth. 1904-08 folgte ein Studium an der Weimarer Akademie bei H. Olde. 1909-12 war er wiederum in Paris und freundete sich mit P. Signac an, mit dem zusammen er 1911 auch beim Salon des Indépendants ausstellte. H. lebte in der Folge abwechselnd in Hamburg, Dresden und Berlin, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Sezession gehörte. 1927 trat er der Hamburgischen Sezession bei. Er wurde 1961 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1964 mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt. H. gehörte zu den Hauptmeistern der Avantgarde in Deutschland, dem es wie wenigen anderen gelungen ist, die Leichtigkeit von Licht und Farbe in der Landschaft ins Bild zu setzen. Mus.: Paris (Louvre), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Schleswig (SHLM) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, I. H., der Poet der Farbe, 2007 u.a.

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Ivo Hauptmann: Stilleben mit Äpfeln


Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973)

Stilleben mit Äpfeln

Lot-Nr. 14

Aufrufpreis: 15.000 €

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1910er Jahre. Öl/Lw. 58,5 x 75 cm. Auf dem Keilrahmen Signaturstempel. Nachdem Hauptmann 1903 u.a. bei Signac und Sérusier in Paris das Studium der Malerei aufgenommen hatte, begann er, seinen charakteristischen neo-impressionistischen Frühstil zu entwickeln. Dieser war bis in die 1910er Jahre hinein von einer blasseren Palette geprägt. Durch die ähnliche Gestaltung von Tischtuch und Hintergrund enwickelt sich eine flirrend-unbestimmte Räumlichkeit. Halt findet das Auge an den geradezu wie Noten auf einer Linie rhythmisch angeordneten Früchten. - Landschafts-, Stilleben- und Figurenmaler, Sohn des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. H. begann sein Studium 1903 an der Académie Julian in Paris, wo er auch die Ateliers von Maillol, Bonnard, Denis und Vuillard besuchte. Er setzte seinen Unterricht an der Kunstschule Lewin-Funcke in Berlin fort, sein Lehrer dort war L. Corinth. 1904-08 folgte ein Studium an der Weimarer Akademie bei H. Olde. 1909-12 war er wiederum in Paris und freundete sich mit P. Signac an, mit dem zusammen er 1911 auch beim Salon des Indépendants ausstellte. H. lebte in der Folge abwechselnd in Hamburg, Dresden und Berlin, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Sezession gehörte. 1927 trat er der Hamburgischen Sezession bei. Er wurde 1961 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1964 mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt. H. gehörte zu den Hauptmeistern der Avantgarde in Deutschland, dem es wie wenigen anderen gelungen ist, die Leichtigkeit von Licht und Farbe in der Landschaft ins Bild zu setzen. Mus.: Paris (Louvre), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Schleswig (SHLM) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, I. H., der Poet der Farbe, 2007 u.a.

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