Nachbericht Auktion 14. September 2019 im Auktionshaus Stahl Hamburg


Der übervolle Auktionssaal mit engagierten Bietern, die die ungewöhnliche Qualität des Angebotes schätzten, brachte dem Auktionshaus Stahl zahlreiche Zuschläge, die weit über der Taxe lagen. So fiel erst nach einem langen Bietgefecht bei 42.000 € der Hammer für eine Bronze von Josef Thorak, die die Ehefrau des Box-Idols Max Schmeling in Lebensgröße zeigt.
Ebenso heiß umkämpft war die aquarellierte ‘Bucht‘ von Erich Heckel, die bei einem Zuschlag von 24.000,- € ihr Limit verdreifachen konnte.
Eines der seltenen Ölgemälde ‚Tiroler Bäuerin‘ von Anita Rée sicherte sich das Lenbach-Haus in München gegen heimische Saalbieter bei 18.000 €. Das ausdrucksstarke Pastell eines ‚Geneigten Kopfes‘ derselben Künstlerin ging für 10.000 € in eine schleswig-holsteinische Sammlung.
Starke Ergebnisse gab es auch in der Marinemalerei zu verzeichnen: drei Seestücke von Johannes Holst erzielten zusammen beachtliche 29.000,- Euro und ein Großer Kreuzer der Kaiserlichen Marine verbesserte sich auf 10.000,- €. Auch die Norddeutsche Malerei, seit jeher eine Domäne des Hauses, konnte mit Steigerungsraten glänzen. Die Sammlung von 8 Werken von Thomas Herbst wurde komplett abgesetzt und erzielte mit 26.000,- € ein hervorragendes Gesamtergebnis.
Unter den Worpsweder Malern konnte eine helle Sommerlandschaft von Otto Modersohn 10.00,- € einspielen und ein seltenes Laternenbild von Lisel Oppel wechselte bei 8.500,- Euro den Besitzer. Junge Sammler begeisterten sich für die Fotografie und boten im Saal für das großformatige ‚Einhorn‘ von Marie Cecile Thijs 3.000,- € sowie 3.500,- € für eine Apollo-Aufnahme ‚Planet Earth – Eternal Path’‘ von Massimo Agostinelli.
Höhepunkt beim Kunstgewerbe waren zwei antike Bronzefiguren aus dem 17. Jahrhundert: die ‘Venus Medici‘ und ihr Gegenstück, der ‘Antinoos vom Belvedere‘, erfreuen für zusammen 25.500 € nun einen neuen Besitzer in England.
Auch die umfangreiche Schmuck-Offerte fand sehr guten Zuspruch. Aus vielen guten Ergebnissen ragt ein Solitärring mit einem fünfkarätigen Diamanten hervor, der auf 73.000 € gesteigert wurde.
Auch die exzellenter Armbanduhren wurden fast ausnahmslos beboten, darunter der Klassiker ‘ Lange 1‘ der für 16.000 € an einen neuen den Besitzer ging.

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