September Katalog → Spätes Gespräch

Kunstauktion 26. September 2020 - Lot-Nr. 31


Spätes Gespräch
Spätes Gespräch  - Bild 1

Lot-Nr. 31 | Karl Kluth (Halle/Saale 1898 - Hamburg 1972)


Spätes Gespräch | Aufrufpreis 10.000 €

Um 1928, Öl/Lw., 80 x 130 cm. - In diesem frühen Hauptwerk werden wesentliche Stilelemente der Hamburgischen Sezession sichtbar, die Kluth so entscheidend mitgeprägt hat. Die Konturen der Gegenstände scheinen sich von großen farbstarken Flächen geradezu abzulösen, Räumlichkeit und Flächigkeit geraten in ein interessantes Verhältnis. - K. ist einer der herausragenden Hamburger Maler der Moderne. K. studierte an der Karlsruher Akademie bei A. Haueisen, anschließend als Meisterschüler bei A. Babberger. Zurück in Hamburg wurde er 1928/29 mit dem ersten Lichtwark-Preis ausgezeichnet. E. Munch war im Frühwerk das prägende Vorbild für K. Ende der 20er Jahre und Anfang der 30er Jahre besuchte er den Meister in Olso und führte einige Arbeiten gemeinsam mit ihm aus. K. nahm 1951 eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg an, wo er u.a. Maler der Gruppe 'Zebra' unterrichtete. Unter seinen weiteren Auszeichnungen war 1957 der Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg, zudem war er als Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Er blieb künstlerisch nie beim einmal Erreichten stehen, bis ins hohe Alter setzte er neue Ideen um. Mus.: Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus., Mus. für Kunst u. Gewerbe), Berlin (Nat.-Gal.), Schleswig (SHLM), Hannover (Sprengelmus.), Halle (Moritzburg) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Der Neue Rump, Ausst.-Kat. K. K, Hamburg 1998, H. Spielmann: K. K. u.a.

Ein Gebot für "Spätes Gespräch" abgeben:


Bitte melden Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Ihrem Passwort an.

oder:

Passwort vergessen

Nachdem Sie Ihre Registrierung bestätigt haben können Sie hier bieten. Zum Bestätigen erhalten Sie eine E-Mail mit einem entsprechenden Link.

Im Katalog suchen

oder gezielt auswählen: