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Karl Schmidt-Rottluff: Gespräch vom Tod


Karl Schmidt-Rottluff (Rottluff 1884 - Berlin 1976)

Gespräch vom Tod


Lot-Nr. 187 | Erlös: 1.100,00 €

Holzschnitt, 17,5 x 13,5 cm, r. u. mit Bleistift sign. S.Rottluff, unter Glas gerahmt, ungeöffnet. - Einer der bedeutendsten Vertreter expressionistischer Kunst. S.-R. studierte ab 1905 Architektur in Dresden und gehörte dort neben Kirchner, Heckel und Bleyl zu den Mitbegründern der 'Brücke', deren Stil für den deutschen Expressionismus prägend werden sollte. 1911 siedelte er nach Berlin über und beteiligte sich an Ausstellungen der Neuen Secession Berlin, des Blauen Reiters und des Kölner Sonderbunds, nach dem Krieg stellte er auch auf der Documenta aus. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden von den Nationalsozialisten als 'entartet' beschlagnahmt und manche davon vernichtet. 1946 wurde er Professor in Berlin, wo 1964 auf seine Initiative das Brücke-Museum gegründet wurde. Mus.: Berlin (Brücke-Mus., Nat.-Gal.), New York (MoMA), London (Tate), Hamburg (Kunsthalle), Frankfurt (Städel) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit u.v.a.

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