KatalogarchivNorddeutsche Kunst Februar 2020 → Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918) - Dämmerung hinter der Front

Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918) - Dämmerung hinter der Front


Dämmerung hinter der Front

Lot-Nr. 169 | Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918)


Dämmerung hinter der Front | Erlös 2.100 €

Öl/Lw./Karton, 34 x 46,5 cm, r. u. sign. H. am Ende, l. u. bez. Givenchy und dat. 6/5 16, min. Farbabspl. - Seit Winter 1915 hielt das 'Lübecker Regiment', dem am Ende angehörte, eine Stellung bei Givenchy in Nordfrankreich. - Provenienz: Vom Großvater bei der Witwe des Künstlers erworben. - Worpsweder Maler stimmungsvoller Landschaften, der auch als ausgezeichneter Radierer hervorgetreten ist. E. studierte an der Münchener Akademie bei W. Dietz sowie in Karlsruhe bei F. Keller. Zusammen mit F. Mackensen, F. Overbeck u. O. Modersohn begründete er 1889 die Worpsweder Künstlerkolonie. Deren Ausstellung in der Bremer Kunsthalle sowie im Münchener Glaspalast 1895 brachte auch E. den Durchbruch. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er an der Front als Maler; er erlag seinen Kriegsverletzungen. Mus.: München, Bremen, Mannheim, Weimar u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, Vollmer u.a.

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