KatalogarchivNorddeutsche Kunst Februar 2020 → Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918) - Ruine in Angres

Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918) - Ruine in Angres


Ruine in Angres

Lot-Nr. 168 | Hans am Ende (Trier 1864 - Stettin 1918)


Ruine in Angres | Erlös 1.500 €

Öl/Lw./Karton, 35,5 x 48 cm, r. u. sign. H. am Ende, l. u. bez. und dat. Angres kreuz 8.IV.16, min Farbabspl. - Der Künstler schildert die Kriegszerstörung ohne Anklage. Die statische Komposition mit der ziemlich mittig platzierten Ruine und dem fast genau frontalen Blick auf die Reste des Giebels unterstreichen den sachlichen Charakter der Darstellung. - Provenienz: Vom Großvater bei der Witwe des Künstlers erworben. - Worpsweder Maler stimmungsvoller Landschaften, der auch als ausgezeichneter Radierer hervorgetreten ist. E. studierte an der Münchener Akademie bei W. Dietz sowie in Karlsruhe bei F. Keller. Zusammen mit F. Mackensen, F. Overbeck u. O. Modersohn begründete er 1889 die Worpsweder Künstlerkolonie. Deren Ausstellung in der Bremer Kunsthalle sowie im Münchener Glaspalast 1895 brachte auch E. den Durchbruch. Während des Ersten Weltkrieges arbeitete er an der Front als Maler; er erlag seinen Kriegsverletzungen. Mus.: München, Bremen, Mannheim, Weimar u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, Vollmer u.a.

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