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Wilhelm Ernst Dietrich: Selbstportrait mit Halsberge


Wilhelm Ernst Dietrich (Weimar 1712 - Dresden 1774), oder Umkreis

Selbstportrait mit Halsberge


Lot-Nr. 40 | Erlös: 2.800,00 €

Öl/Holz, 42,5 x 29 cm, min. rest. - Vorbild ist Rembrandts 1629 im Alter von erst 23 Jahren entstandenes Selbstportrait in der Sammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. - D. war einer der vielseitigsten und höchstgeschätzten Maler seiner Zeit. Er war Sohn des Weimarer Hofmalers Johann Georg D. und wurde bereits zwölfjährig Schüler von A. Thiele in Dresden. Sein Talent sicherte ihm früh die Protektion Augusts des Starken und dessen Ministers Brühl. Als Folge wurde er 1741 Hofmaler in Dresden, eine Stelle, die er trotz Angeboten aus Kopenhagen und Berlin behielt. Er unternahm Reisen nach Holland und Italien. 1764 folgte die Ernennung zum Professor in Dresden und Leiter der Kunstschule der Meißener Porzellanmaufaktur. Das starke Talent des Künstlers verarbeitete stilistische und inhaltliche Errungenschaften aller Epochen. Mus.: Paris (Louvre), St. Petersburg (Eremitage), New York (Metrop. Mus.), Dresden (Gemäldegal. Alte Meister), Wien (Hofmus.), London (British Mus.), Cambridge (Fitzwilliam Mus.), Nürnberg (Germ. Nat.-Mus.), Moskau, u.a. Lit.: Thieme-Becker, Bénézit u.a.

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