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Arkadische Landschaft mit Jagdgesellschaft der Diana

Ludwig Philipp Strack (Haina 1761 - Oldenburg 1836)


Arkadische Landschaft mit Jagdgesellschaft der Diana

Lot-Nr. 14

Ergebnis : 18.600,00 €


Öl/Lw., 149,5 x 200 cm, min. besch., doubl. - Während im Vordergrund eine Jägerin auf einen Schwan anlegt, werden hinter dem Gewässer Hirsche gehetzt. Diese Szene ist eine Anspielung auf die wohlbekannte Legende von Aktäon, der von der jungfräulichen Göttin der Jagd in einen Hirsch verwandelt und zur Strecke gebracht wurde, nachdem er sie nackt gesehen hatte. - Gutachten: Helmut Börsch-Supan, Berlin, 27.02.16. Dieses frühe und großformatige Hauptwerk Stracks entstand demnach kurz vor 1800. - Deutscher Landschafts- u. Portraitmaler aus einer Künstlerfamilie. S. war ab 1773 Schüler seines Onkels Johann Heinrich Tischbein in Kassel. Auf dessen Empfehlung erhielt S. 1783 die Stelle des Hofmalers in Oldenburg, setzte aber schon 1784 seine Ausbildung bei Johann Anton u. Johann Jakob Tischbein in Hamburg u. Lübeck fort. 1787 brach er zu einer Italienreise auf, wo er, wohl nicht zuletzt auf Anregung seines Cousins Wilhelm Tischbein in Neapel, die Portraitmalerei zugunsten der Landschaftsmalerei aufgab. In Rom stand er in Beziehung zu J. Chr. Reinhart u. A. Kauffmann. Zurück in Deutschland wurde er 1796 erst Hofmaler in Kassel, 1798 in Eutin. 1803 siedelte er endgültig nach Oldenburg über.

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Ludwig Philipp Strack: Arkadische Landschaft mit Jagdgesellschaft der Diana


Ludwig Philipp Strack (Haina 1761 - Oldenburg 1836)

Arkadische Landschaft mit Jagdgesellschaft der Diana

Lot-Nr. 14

Ergebnis : 18.600,00 €

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Öl/Lw., 149,5 x 200 cm, min. besch., doubl. - Während im Vordergrund eine Jägerin auf einen Schwan anlegt, werden hinter dem Gewässer Hirsche gehetzt. Diese Szene ist eine Anspielung auf die wohlbekannte Legende von Aktäon, der von der jungfräulichen Göttin der Jagd in einen Hirsch verwandelt und zur Strecke gebracht wurde, nachdem er sie nackt gesehen hatte. - Gutachten: Helmut Börsch-Supan, Berlin, 27.02.16. Dieses frühe und großformatige Hauptwerk Stracks entstand demnach kurz vor 1800. - Deutscher Landschafts- u. Portraitmaler aus einer Künstlerfamilie. S. war ab 1773 Schüler seines Onkels Johann Heinrich Tischbein in Kassel. Auf dessen Empfehlung erhielt S. 1783 die Stelle des Hofmalers in Oldenburg, setzte aber schon 1784 seine Ausbildung bei Johann Anton u. Johann Jakob Tischbein in Hamburg u. Lübeck fort. 1787 brach er zu einer Italienreise auf, wo er, wohl nicht zuletzt auf Anregung seines Cousins Wilhelm Tischbein in Neapel, die Portraitmalerei zugunsten der Landschaftsmalerei aufgab. In Rom stand er in Beziehung zu J. Chr. Reinhart u. A. Kauffmann. Zurück in Deutschland wurde er 1796 erst Hofmaler in Kassel, 1798 in Eutin. 1803 siedelte er endgültig nach Oldenburg über.

Arkadische Landschaft mit Jagdgesellschaft der Diana