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Gottfried Brockmann: Frau und Becken


Gottfried Brockmann (Köln 1903 - Kiel 1983)

Frau und Becken


Lot-Nr. 223 | Erlös: 1.100,00 €

1923, Bleistiftzeichnung, 17 x 10 cm, r. u. monogr. B, verso auf dem Passepartout Ausstellungsetikett des Kölnischen Kunstvereins, unter Passepartout u. Glas gerahmt. - Die inhaltlich absurde Ähnlichkeit von Silhouette eines weiblichen Körpers und Waschbecken erhält durch Brockmanns sachliche Gestaltung etwas Zwingendes. Der Künstler stellte in den 20er Jahren immer wieder Versuche mit surrealen Analogien an. - Ausstellungen: Das Blatt war ausgestellt: Kölnischer Kunstverein 1963, Kat.-Nr. 63; Schleswig-Holsteinisches Landesmus. Schloß Gottorf, Schleswig 1964, Kat.-Nr. 20; Bilderheimat. Kunst aus Schleswig-Holstein in einer Kieler Privatsammlung. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel,1996, Kat.-Nr. 116, Abb. S. 155. - Provenienz: Von einem Kieler Sammler vom Künstler erworben, danach durch Erbgang. - Deutscher Maler, Zeichner u. Graphiker. B. absolvierte zunächst eine Malerlehre, war aber bereits zu dieser Zeit als künstlerischer Autodidakt u.a. im Umkreis der Dada-Gruppe 'Stupid' tätig. 1926 nahm er ein Studium an der Düsseldorfer Akademie auf, dort erhielt er bereits 1927 ein eigenes Atelier. H. Campendonk nahm ihn 1928 als Meisterschüler an. Ab 1932 begann er an der Akademie als Dozent zu arbeiten, eine Festanstellung scheiterte aber nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1952 ließ er sich in Kiel nieder, wo er ab 1954 an der Muthesius-Kunstschule unterrichtete u. 1975 Professor wurde.

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