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Akademiemodell

Gottfried Brockmann (Köln 1903 - Kiel 1983)


Akademiemodell

Lot-Nr. 219

Ergebnis : 2.500 €


Öl u. Kaseinfarbe/Karton, 41 x 47 cm, u. Mitte monogr. B, verso bez. 'Gottfried Brockmann, Akademiemodell, 1929, Ddf'. - Früh interessierte sich Brockmann für das Verhältnis von Form, Gegenstand und Raum. Die bühnenartige Situation, durch den Stellschirm hinter dem Modell noch verstärkt, betont den artifiziellen Charakter der Inszierung. Das - im Übrigen seinerzeit 80-jährige Modell - wird als bloßerGegenstand gezeigt, so wie die Gipshand auf dem Podest. - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: G. B. Kunsthalle zu Kiel und Karl-Ernst-Osthaus-Mus. Hagen, 1976, Kat.-Nr. 63; Am Anfang: Das Junge Rheinland. Ausst.-Kat. Düsseldorf 1985, Farbabb. S. 257 u. Würdigung des Gemäldes im Text S. 314; Bilderheimat. Kunst aus Schleswig-Holstein in einer Kieler Privatsammlung. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel, 1996, Kat.-Nr. 111, Farbabb. S. 135 und in weiteren Ausst. - Literatur: Für die Literatur zum Gemälde und weitere Ausstellungen siehe den oben genannten Kat. der Ausst. Kiel 1996, S. 190. - Provenienz: Von einem Kieler Sammler vom Künstler erworben, danach durch Erbgang. - Deutscher Maler, Zeichner u. Graphiker. B. absolvierte zunächst eine Malerlehre, war aber bereits zu dieser Zeit als künstlerischer Autodidakt u.a. im Umkreis der Dada-Gruppe 'Stupid' tätig. 1926 nahm er ein Studium an der Düsseldorfer Akademie auf, dort erhielt er bereits 1927 ein eigenes Atelier. H. Campendonk nahm ihn 1928 als Meisterschüler an. Ab 1932 begann er an der Akademie als Dozent zu arbeiten, eine Festanstellung scheiterte aber nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1952 ließ er sich in Kiel nieder, wo er ab 1954 an der Muthesius-Kunstschule unterrichtete u. 1975 Professor wurde.

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Gottfried Brockmann: Akademiemodell


Gottfried Brockmann (Köln 1903 - Kiel 1983)

Akademiemodell

Lot-Nr. 219

Ergebnis : 2.500 €

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Öl u. Kaseinfarbe/Karton, 41 x 47 cm, u. Mitte monogr. B, verso bez. 'Gottfried Brockmann, Akademiemodell, 1929, Ddf'. - Früh interessierte sich Brockmann für das Verhältnis von Form, Gegenstand und Raum. Die bühnenartige Situation, durch den Stellschirm hinter dem Modell noch verstärkt, betont den artifiziellen Charakter der Inszierung. Das - im Übrigen seinerzeit 80-jährige Modell - wird als bloßerGegenstand gezeigt, so wie die Gipshand auf dem Podest. - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: G. B. Kunsthalle zu Kiel und Karl-Ernst-Osthaus-Mus. Hagen, 1976, Kat.-Nr. 63; Am Anfang: Das Junge Rheinland. Ausst.-Kat. Düsseldorf 1985, Farbabb. S. 257 u. Würdigung des Gemäldes im Text S. 314; Bilderheimat. Kunst aus Schleswig-Holstein in einer Kieler Privatsammlung. Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek Kiel, 1996, Kat.-Nr. 111, Farbabb. S. 135 und in weiteren Ausst. - Literatur: Für die Literatur zum Gemälde und weitere Ausstellungen siehe den oben genannten Kat. der Ausst. Kiel 1996, S. 190. - Provenienz: Von einem Kieler Sammler vom Künstler erworben, danach durch Erbgang. - Deutscher Maler, Zeichner u. Graphiker. B. absolvierte zunächst eine Malerlehre, war aber bereits zu dieser Zeit als künstlerischer Autodidakt u.a. im Umkreis der Dada-Gruppe 'Stupid' tätig. 1926 nahm er ein Studium an der Düsseldorfer Akademie auf, dort erhielt er bereits 1927 ein eigenes Atelier. H. Campendonk nahm ihn 1928 als Meisterschüler an. Ab 1932 begann er an der Akademie als Dozent zu arbeiten, eine Festanstellung scheiterte aber nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten. 1952 ließ er sich in Kiel nieder, wo er ab 1954 an der Muthesius-Kunstschule unterrichtete u. 1975 Professor wurde.

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