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Franz Heckendorf: Staatsbegräbnis von Gustav Stresemann


Franz Heckendorf (Berlin 1888 - Berlin 1962)

Staatsbegräbnis von Gustav Stresemann


Lot-Nr. 81 | Erlös : 1.100,00 €  

Gouache, 51 x 73 cm, r. u. sign. u. dat. F. Heckendorf 29, ungerahmt. - Stresemann war 1923 Reichskanzler, anschließend bis zu seinem Tod Außenminister. 1926 wurde ihm der Friedensnobelpreis verliehen. - Bedeutender deutscher Expressionist. H. studierte 1905-08 an der Kunstgewerbeschule u. an der Akademie Berlin. Er war 1916-18 im Vorstand der Berliner Sezession, in deren Ausstellungen er bereits seit 1909 vertreten war. H. gehört zu den Künstlern, deren Werke von den Nationalsozialisten 1937 aus deutschen Museen entfernt wurden, er selbst wurde wegen Fluchthilfe für Juden inhaftiert. H. traf das Schicksal der Künstler der sog. 'Verschollenen Generation', deren künstlerische Leistung aufgrund der Verfolgung im 'Dritten Reich' nicht angemessen gewürdigt wurde.

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