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Albert Birkle: Der Totenfluß


Albert Birkle (Berlin 1900 - Ostermünchen b. Rosenheim 1986)

Der Totenfluß


Lot-Nr. 310 | Erlös: 2.600,00 €

Kohle- u. Tuschfederzeichung, 34,5 x 52 cm, r. u. sign. Albert Birkle, l. u. undeutlich bez., min. besch., unter Glas gerahmt. - Deutsch-österreichischer Maler, Zeichner u. Graphiker. Nach einer Ausbildung zum Dekorationsmaler in der väterlichen Werkstatt studierte B. 1920-25 an der Akademie Berlin, 1923 trat er der Berliner Sezession bei. Unmittelbar nach seinem Studium wurde ihm eine Professur in Königsberg angeboten, die er wegen guter Aufräge ablehnte. B. war der deutsche Vertreter auf der Biennale in Venedig 1936, doch schon 1937 wurden die dort gezeigten Gemälde von den Nationalsozialisten als 'entartet' beschlagnahmt. Bereits seit 1932 war er in Salzburg ansässig, 1946 nahm er die österreichische Staatsbürgerschaft an. B.s neusachliches Werk mit expressiven u. magischen Elementen ist sozialkritisch engagiert, immer wieder mit religösen Themen im zeitgenössischen urbanen Kontext. - Mus.: Berlin (Nat.-Gal.), Wien (Albertina), Salzburg, Düsseldorf, Milwaukee u.a. - Lit.: Saur, Vollmer u.a.

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