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Esaias van de Velde: Die Taufe des äthiopischen Kämmerers


Esaias van de Velde (Amsterdam um 1587 - Den Haag 1630), in Zusammenarbeit mit Reyer Claesz. Suycker

Die Taufe des äthiopischen Kämmerers


Lot-Nr. 338 | Erlös: 24.800,00 €

Späte 1620er Jahre, Öl/Holz, 54,5 x 82 cm, l. u. monogr. EVV F, etw. rest. - Prov.: Sammlung M. C. G. Fineman, Stockholm; Sammlung Baron Geijerstam, Schloss Ribbingsfors, Schweden. - Lit.: O. Granberg, Trésors d’Art en Suède, Bd. I, 1911, S. 50; A. Pigler, Barockthemen, Bd. I, Berlin-Budapest 1956, S. 382. - Der Kämmerer der Königin von Äthiopien war der biblischen Erzählung zufolge nach Jerusalem gepilgert. Auf der Rückreise begegnete ihm der Apostel Philippus, bekehrte und taufte ihn. - Niederländischer Landschafts- u. Figurenmaler aus einer Künstlerfamilie. V. war 1610 noch in Haarlem ansässig, siedelte aber 1618 nach Den Haag über. Seine Lehrer waren möglicherweise zunächst sein Vater Hans, dann G. von Coninxloo. V. gilt als ein Wegbereiter der Landschaft als eigenes Genre in der niederländischen Malerei, war aber gleichzeitig ein virtuoser u. einfallsreicher Maler von Figuren, die durch Realismus, Kolorit u. Lebhaftigkeit bestechen. Unter seinen Schülern waren P. van Laer u. J. van Goyen. - Mus.: Amsterdam (Rijksmus.), Rotterdam (Boymans-van Beuningen), London (V&A, Brit. Mus.), Berlin, Stockholm, Den Haag, Kopenhagen, Dresden u.a. - Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, Bernt u.a.

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