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Gefilde der Seligen

Heinrich Zernack (Koblenz 1899 - Berlin 1945)


Gefilde der Seligen

Lot-Nr. 170

Ergebnis : 16.100,00 €


Triptychon, Öl/Holz, 60 x 60 cm (Mitteltafel) u. 60 x 20 cm (Seitentafeln), auf der Mitteltafel l. u. monogr. u. dat. HZ 1931, verso bet. sowie sign. u. dat. Heinrich Zernack Weimar, Januar - Mai 1931, Originalrahmen. - Prov.: Von einem Nachfahren des Künstlers. - An frühneuzeitliche Darstellungen wie die des "Schlaraffenlandes" von Pieter Brueghel anknüpfend zeigt Z. nicht nur die Schlemmerei und das Faulenzen, sondern auch die Vergnügungen der modernen Zeit in der Ausprägung der späten Weimarer Republik: einen Film mit Charlie Chaplin, singende Wandervögel, Kirmes oder Sport. Der Künstler schaut mit Sympathie auf die Schwächen seiner Zeitgenossen und eine Welt des Wohlstandes ohne Aggression. Am unteren Bildrand dieser Utopie steht er selbst und zeigt durch das Motiv des Gemäldes auf der Staffelei seine Vorstellung von Glückseligkeit. - Deutscher Maler u. Graphiker, war als Kunstgewerbler bereits in zahlreichen deutschen Städten tätig bevor er 1922 ein Studium an der Akademie Weimar aufnahm, das er bis 1924 an der Akademie in Düsseldorf fortsetzte, wo er auch Mitglied des "Jungen Rheinlandes" wurde, schuf zahlreiche Illustrationen, u.a. für die Wochenschrift "Die Aktion" sowie zu "Im Westen nichts Neues", begründete in Berlin die nach ihm benannte Malschule. - Mus.: New York (MoMA). - Lit.: Vollmer.

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Heinrich Zernack: Gefilde der Seligen


Heinrich Zernack (Koblenz 1899 - Berlin 1945)

Gefilde der Seligen

Lot-Nr. 170

Ergebnis : 16.100,00 €

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Triptychon, Öl/Holz, 60 x 60 cm (Mitteltafel) u. 60 x 20 cm (Seitentafeln), auf der Mitteltafel l. u. monogr. u. dat. HZ 1931, verso bet. sowie sign. u. dat. Heinrich Zernack Weimar, Januar - Mai 1931, Originalrahmen. - Prov.: Von einem Nachfahren des Künstlers. - An frühneuzeitliche Darstellungen wie die des "Schlaraffenlandes" von Pieter Brueghel anknüpfend zeigt Z. nicht nur die Schlemmerei und das Faulenzen, sondern auch die Vergnügungen der modernen Zeit in der Ausprägung der späten Weimarer Republik: einen Film mit Charlie Chaplin, singende Wandervögel, Kirmes oder Sport. Der Künstler schaut mit Sympathie auf die Schwächen seiner Zeitgenossen und eine Welt des Wohlstandes ohne Aggression. Am unteren Bildrand dieser Utopie steht er selbst und zeigt durch das Motiv des Gemäldes auf der Staffelei seine Vorstellung von Glückseligkeit. - Deutscher Maler u. Graphiker, war als Kunstgewerbler bereits in zahlreichen deutschen Städten tätig bevor er 1922 ein Studium an der Akademie Weimar aufnahm, das er bis 1924 an der Akademie in Düsseldorf fortsetzte, wo er auch Mitglied des "Jungen Rheinlandes" wurde, schuf zahlreiche Illustrationen, u.a. für die Wochenschrift "Die Aktion" sowie zu "Im Westen nichts Neues", begründete in Berlin die nach ihm benannte Malschule. - Mus.: New York (MoMA). - Lit.: Vollmer.

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