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Alexei von Jawlensky: Liegender weiblicher Akt II


Alexei von Jawlensky (Torschok 1865 - Wiesbaden 1941)

Liegender weiblicher Akt II


Lot-Nr. 284 | Erlös : 11.800,00 €  

1920, Lithographie/Bütten, 34,5 x 49,5 cm, r. u. mit Bleistift sign. A. Jawlensky, unter Passepartout u. Glas gerahmt, ungeöffnet. - WVZ: Rosenbach 10b. - Expressionistischer deutscher Maler russischer Herkunft, der zu den bedeutendsten Künstlern der Avantgarde des 20. Jhs. zählt, nach autodidaktischen Anfängen erhielt er in St. Petersburg auf Empfehlung von I. Repin Unterricht von seiner späteren Mäzenin M. von Werefkin, nach dem gemeinsamen Umzug nach München 1896 besuchte er die Malschule von A. Azbe, 1908 begann die Zusammenarbeit von Jawlensky u. Werefkin mit Kandinsky u. Münter in der Neuen Künstlervereinigung München, von der sich 1911 der "Blaue Reiter" abspaltete, an deren Ausstellung in H. Waldens Galerie in Berlin sich Jawlensky 1913 auch beteiligte, auf Initiative seiner Agentin G. Scheyer stellte er 1924 unter der Bezeichnung "Die blauen Vier" zusammen mit Kandinsky, Klee u. Feininger in den USA aus, ans Bett gefesselt u. von den Nazis mit Ausstellungsverbot belegt, schuf er in seinen letzten Lebensjahren vergeistigte ikonenartige Bilder. - Mus.: Madrid (Mus. Thyssen-Bornemisza), Berlin (Nat.-Gal.), Wien, München, San Francisco, Wiesbaden, Pasadena, Stuttgart u.a. - Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Rosenbach, A.J., Leben u. druckgraphisches Werk u.a.

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