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Bäuerin mit rotem Halstuch im Freien

Wilhelm Busch (Wiedensahl 1832 - Mechtshausen 1908)


Bäuerin mit rotem Halstuch im Freien

Lot-Nr. 30

Ergebnis : 7.400,00 €


1885/90, Öl/Papier/Karton, 20,5 x 8,5 cm, auf der Rückseite bez. "Dieses Bild habe ich von Wilhelm Busch als von ihm gemalt erhalten. Hattorf a. Harz, 1.10.1928. Hermann Nöldeke, P." - Wir danken Ruth Brunngraber-Malottke vom Wilhelm-Busch-Museum Hannover für die freundliche Bestätigung der Authentizität. Sie wird das Bild ins Werkverzeichnis der Gemälde aufnehmen. - Prov.: Hermann Nöldeke, Neffe des Künstlers, durch Erbgang an seine Nachfahrin Anna Nordhausen, Herzberg. - Um die Mitte der 1890er Jahre gab Busch das Malen aufgrund körperlicher Beschwerden auf. Das Gemälde stammt aus der späten und besten Schaffensphase, in der der Künstler durch weitgehende Reduktion der Details und eine expressive Malweise seine Motive in einer Weise abstrahierte, die ihrer Zeit weit voraus war. - Einer der bedeutendsten humoristischen Dichter u. Zeichner Deutschlands, studierte in Düsseldorf, Antwerpen u. München, wo er Mitglied des Künstlervereins "Jung-München" wurde, nach einer Zwischenstation in Frankfurt verbrachte er ab 1878 den Rest seines Lebens als Eigenbrötler in seiner niedersächsischen Heimat, als Maler fand er in seinem Spätwerk zu einem zunehmend abstrakt-avantgardistischen Stil, er gilt mit seinen Bildgeschichten wie Max u. Moritz als Urvater des Comics. - Mus.: Hannover (Wilhelm-Busch-Mus.), München (Neue Pinakothek) u.a. - Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, R. Hochhuth (Hrsg.), W. B. - Sämtliche Werke u. eine Auswahl der Skizzen u. Gemälde (2 Bde., 1959) u.a.

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Wilhelm Busch: Bäuerin mit rotem Halstuch im Freien


Wilhelm Busch (Wiedensahl 1832 - Mechtshausen 1908)

Bäuerin mit rotem Halstuch im Freien

Lot-Nr. 30

Ergebnis : 7.400,00 €

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1885/90, Öl/Papier/Karton, 20,5 x 8,5 cm, auf der Rückseite bez. "Dieses Bild habe ich von Wilhelm Busch als von ihm gemalt erhalten. Hattorf a. Harz, 1.10.1928. Hermann Nöldeke, P." - Wir danken Ruth Brunngraber-Malottke vom Wilhelm-Busch-Museum Hannover für die freundliche Bestätigung der Authentizität. Sie wird das Bild ins Werkverzeichnis der Gemälde aufnehmen. - Prov.: Hermann Nöldeke, Neffe des Künstlers, durch Erbgang an seine Nachfahrin Anna Nordhausen, Herzberg. - Um die Mitte der 1890er Jahre gab Busch das Malen aufgrund körperlicher Beschwerden auf. Das Gemälde stammt aus der späten und besten Schaffensphase, in der der Künstler durch weitgehende Reduktion der Details und eine expressive Malweise seine Motive in einer Weise abstrahierte, die ihrer Zeit weit voraus war. - Einer der bedeutendsten humoristischen Dichter u. Zeichner Deutschlands, studierte in Düsseldorf, Antwerpen u. München, wo er Mitglied des Künstlervereins "Jung-München" wurde, nach einer Zwischenstation in Frankfurt verbrachte er ab 1878 den Rest seines Lebens als Eigenbrötler in seiner niedersächsischen Heimat, als Maler fand er in seinem Spätwerk zu einem zunehmend abstrakt-avantgardistischen Stil, er gilt mit seinen Bildgeschichten wie Max u. Moritz als Urvater des Comics. - Mus.: Hannover (Wilhelm-Busch-Mus.), München (Neue Pinakothek) u.a. - Lit.: Thieme-Becker, Bénézit, R. Hochhuth (Hrsg.), W. B. - Sämtliche Werke u. eine Auswahl der Skizzen u. Gemälde (2 Bde., 1959) u.a.

Bäuerin mit rotem Halstuch im Freien