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Frühlingsbäume

Wenzel Hablik (Brüx/Böhmen 1881 - Itzehoe 1934)


Frühlingsbäume

Lot-Nr. 131

Ergebnis : 4.500,00 €


Öl/Lw., 55 x 46 cm, r. u. mit Künstlersymbol sign. sowie dat. 13.V.31, verso undeutl. Sammlungsvermerk. - Deutsch-tschechischer Universalkünstler, begann seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Wien, 1906 wechselte er an die Akademie Prag, dank eines von F. Avenarius in Dresden vermittelten Stipendiums konnte der Künstler 1907 nach Sylt reisen, 1908 ließ er sich in Itzehoe nieder, seine Entwürfe von "Kristallbauten" wurden wegweisend für die expressionistische Architektur u. brachten ihn in der Künstlerveinigung der "Gläsernen Kette" u.a. mit W. Gropius, H. Scharoun u. B. Taut in Kontakt, durch seinen Berliner Galeristen H. Walden lernte er auch K. Schmidt-Rottluff u. U. Boccioni kennen, in seinen häufig flächig-ornamental gestalteten Gemälden versuchte H. die Urgewalten von Meer, Gebirge u. Kosmos zum Ausdruck zu bringen, seine Entwürfe für Inneneinrichtungen u. Textilien gehören zur Avantgarde ihrer Zeit, seine Bedeutung wird bis heute immer wieder in Ausstellungen gewürdigt. - Mus.: Itzehoe (Wenzel Hablik-Mus.), Hamburg (MKG), Prag (Nat.-Gal.), Schleswig, Berlin, Flensburg, Regensburg. - Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, Schulte-Wülwer, Sylt.

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Wenzel Hablik: Frühlingsbäume


Wenzel Hablik (Brüx/Böhmen 1881 - Itzehoe 1934)

Frühlingsbäume

Lot-Nr. 131

Ergebnis : 4.500,00 €

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Öl/Lw., 55 x 46 cm, r. u. mit Künstlersymbol sign. sowie dat. 13.V.31, verso undeutl. Sammlungsvermerk. - Deutsch-tschechischer Universalkünstler, begann seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Wien, 1906 wechselte er an die Akademie Prag, dank eines von F. Avenarius in Dresden vermittelten Stipendiums konnte der Künstler 1907 nach Sylt reisen, 1908 ließ er sich in Itzehoe nieder, seine Entwürfe von "Kristallbauten" wurden wegweisend für die expressionistische Architektur u. brachten ihn in der Künstlerveinigung der "Gläsernen Kette" u.a. mit W. Gropius, H. Scharoun u. B. Taut in Kontakt, durch seinen Berliner Galeristen H. Walden lernte er auch K. Schmidt-Rottluff u. U. Boccioni kennen, in seinen häufig flächig-ornamental gestalteten Gemälden versuchte H. die Urgewalten von Meer, Gebirge u. Kosmos zum Ausdruck zu bringen, seine Entwürfe für Inneneinrichtungen u. Textilien gehören zur Avantgarde ihrer Zeit, seine Bedeutung wird bis heute immer wieder in Ausstellungen gewürdigt. - Mus.: Itzehoe (Wenzel Hablik-Mus.), Hamburg (MKG), Prag (Nat.-Gal.), Schleswig, Berlin, Flensburg, Regensburg. - Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, Schulte-Wülwer, Sylt.

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