KatalogarchivJuni 2011 → Johann August Nahl (Zollikofen 1752 - Kassel 1825) - Narziss an der Quelle

Johann August Nahl (Zollikofen 1752 - Kassel 1825) - Narziss an der Quelle


Narziss an der Quelle

Lot-Nr. 30 | Johann August Nahl (Zollikofen 1752 - Kassel 1825)


Narziss an der Quelle | Erlös 13.000 €

Öl/Holz, 34,5 x 54 cm, l. u. sign. u. dat. A. Nahl pinx Roma 1788, etw. rest. - Das vorliegende Gemälde ist das in Boetticher unter der Nr. 2 aufgeführte. - Narziss war von der eigenen Schönheit so berauscht, dass er alle Bewerberinnen u. Bewerber zurückwies u. sich stattdessen in sein eigenes Spiegelbild verliebte, das er in einem Teich sah. Die Unerfüllbarkeit seiner Liebe erkennend erdolchte er sich. Aus seinem Blut soll die nach ihm benannte Blume entsprungen sein. - Historien-, Landschafts- u. Figurenmaler, Sohn des gleichnamigen Vaters, studierte in Kassel bei H. Tischbein sowie in Straßburg, 1772 ging er nach Paris, wo er er Anregugen von Le Sueur aufnahm, ab 1774 in Rom prägte er einen mehrfach mit Medaillen ausgezeichneten Klassizismus aus, nach etlichen Reisen wurde er 1792 in Kassel zunächst Professor u. dann wie schon sein Vater Direktor der Akademie, nachdem er 1801 einen von Goethe ausgesetzten Preis gewonnen hatte, erhielt er wiederholt Aufträge vom Weimarer Hof. - Mus.: Kassel, Weimar. - Lit.: Boetticher, Thieme-Becker, Bénézit u.a.

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