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Dresdener Hofmaler: Prinzessin Maria Kunigunde von Sachsen


Dresdener Hofmaler tätig um 1760

Prinzessin Maria Kunigunde von Sachsen


Lot-Nr. 179 | Erlös: 8.700,00 €

Öl/Lw., 84 x 67 cm, min. rest. doubl. - Prov.: Bis 1954 Grafen v.d. Schulenburg, Schloss Burgscheidungen; 1954 Staatliche Galerie Schloss Moritzburg, Halle; Fränkisches Adelshaus. - Das bisher nur als Kopie in Miniatur bekannte Gemälde stellt eine faszinierende Neuentdeckung dar, das im Laufe der Zeit sowohl A.R. Mengs, C.F. Lisiewsky, G. Desmarees als auch A. Graff zugeschrieben wurde. Letzterer nimmt in seinem gesicherten Bildnis der Prinzessin Maria Kunigunde von 1769 das kompositionelle Schema des vorliegenden Gemäldes bis ins Detail auf. Maria Kunigunde wurde, nachdem ihre Heirat mit dem späteren Kaiser Joseph II. gescheitert war, Fürstäbtissin in Essen. Noch vor dem Verlust der kirchlichen Güter durch die Säkularisierung investierte sie in die St. Antonyhütte u. die Gutehoffnunghütte, zu deren ersten Eigentümern sie gehörte u. die den Aufstieg des Ruhrgebiets als Zentrum der Eisenverhüttung einleiteten.

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