Prächtige Rokoko-Tischuhr mit Figuren
Johann Joachim Kaendler (Fischbach/Sachsen 1706 - Meissen 1775)
Lot-Nr. 638
Aufrufpreis: 2.800 €
Meissen. Um 1760. Porzellan, farbig und gold bemalt. H. 58 cm. Fachmännisch restauriert, rechter Fuß der weiblichen Figur fehlt, bestossen, rückwärtige Abdeckung des Uhrengehäuses und Schlüssel fehlen. Prächtiges geschweiftes Uhrengehäuse mit plastischen Blüten, schwebender Göttin und Puttenpärchen, bemalt mit feinen Watteau-Szenen, durchbrochenem Blumenspalier und vasenförmiger Bekrönung mit plastischem Blumenbouquet. Uhrwerk mit Emailleziffernblatt mit zwei Schlüsselaufzügen und vergoldeten floralen Zeigern, mit römischen und arabischen Zahlen in Schwarz bemalt, - Porzellanmodelleur und Bildhauer, nach seiner Lehre beim Bildhauer Thomae in Dresden 1731 von August dem Starken zum Hofbildhauer ernannt, zugleich Beginn der Arbeit für Meissen, besonders in den frühen Porzellan-Tiergruppen zeigt sich der Einfluss der Dresdner Barock-Bildhauerei, führte in leitender Stellung die Manufaktur lange Jahre, seine Werke zählen zu den Höhepunkten der frühen europäischen Porzellankunst.
Johann Joachim Kaendler: Prächtige Rokoko-Tischuhr mit Figuren
Johann Joachim Kaendler (Fischbach/Sachsen 1706 - Meissen 1775)
Prächtige Rokoko-Tischuhr mit Figuren
Lot-Nr. 638
Aufrufpreis: 2.800 €
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| Manufaktur/Herkunft: | Meissen |
|---|---|
| Datierung: | Um 1760 |
| Technik/Medium: | Porzellan, farbig und gold bemalt |
| Maße: | H. 58 cm |
| Zustand: | Fachmännisch restauriert, rechter Fuß der weiblichen Figur fehlt, bestossen, rückwärtige Abdeckung des Uhrengehäuses und Schlüssel fehlen |
| Beschreibung: | Prächtiges geschweiftes Uhrengehäuse mit plastischen Blüten, schwebender Göttin und Puttenpärchen, bemalt mit feinen Watteau-Szenen, durchbrochenem Blumenspalier und vasenförmiger Bekrönung mit plastischem Blumenbouquet. Uhrwerk mit Emailleziffernblatt mit zwei Schlüsselaufzügen und vergoldeten floralen Zeigern, mit römischen und arabischen Zahlen in Schwarz bemalt, |
Vita:
Porzellanmodelleur und Bildhauer, nach seiner Lehre beim Bildhauer Thomae in Dresden 1731 von August dem Starken zum Hofbildhauer ernannt, zugleich Beginn der Arbeit für Meissen, besonders in den frühen Porzellan-Tiergruppen zeigt sich der Einfluss der Dresdner Barock-Bildhauerei, führte in leitender Stellung die Manufaktur lange Jahre, seine Werke zählen zu den Höhepunkten der frühen europäischen Porzellankunst.
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