Eichhörnchen
Wilhelm Krieger (Norderney 1877 - Herrsching 1945)
Lot-Nr. 593
Aufrufpreis: 5.000 €
1934. Bronze, olivbraun patiniert. H. 24 x 28 x 10 cm. Auf der Rückseite der Plinthe signiert Krieger. Am Ansatz des Schweifs restauriert. Bei seiner Charakterisierung des Eichhörnchens beschränkt sich Krieger meisterlich auf das Wesentliche seiner Form: neugierig und wachsam aufgerichtet, mit aufgestellten Ohren und leicht angehobenem Schweif, nur die wichtigeren Partien wie die Krallen der Hinterpfoten sind scharf herausmodelliert - Literatur: WVZ Krieger/Schmidt 200 (167); bei dem vorliegenden Exemplar handelt es sich um einen Lebzeitenguss, ein weiterer Lebzeitenguss wurde laut den Aufzeichnungen von Hajo Krieger 1939 an die Galerie Commeter verkauft - Provenienz: Familie Krieger; Privatbesitz Süddeutschland - Deutscher Bildhauer. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler studierte Krieger 1906/07 kurzzeitig an der Kunstgewerbeschule München und bildete sich ab 1901 autodidaktisch zum Bildhauer fort. Ab 1907 beteiligte er sich an den Ausst. der Münchner Sezession, den großen Berliner Kunstausst. und von 1937-1944 an der jährlich stattfindenden Großen Deutschen Kunstausst. im Haus der Kunst. K. widmete sich vor allem der Tierplastik, die in Bronze, Messing, Stein und Porzellan ausgeführt wurden. Lit.: H. Krieger und M. Schmidt (Hrsg.): Wilhelm Krieger - Tierbildhauer. Katalog der bekannten Werke. Neustadt an der Aisch, 214; M. Schmidt-Magin: Wilhelm Krieger, in: Sammlerjournal, Okt. 2020, S. 50-55.
Wilhelm Krieger: Eichhörnchen
Wilhelm Krieger (Norderney 1877 - Herrsching 1945)
Eichhörnchen
Lot-Nr. 593
Aufrufpreis: 5.000 €
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| Datierung: | 1934 |
|---|---|
| Technik/Medium: | Bronze, olivbraun patiniert |
| Maße: | H. 24 x 28 x 10 cm |
| Bezeichnung/Marke: | Auf der Rückseite der Plinthe signiert Krieger |
| Zustand: | Am Ansatz des Schweifs restauriert |
| Beschreibung: | Bei seiner Charakterisierung des Eichhörnchens beschränkt sich Krieger meisterlich auf das Wesentliche seiner Form: neugierig und wachsam aufgerichtet, mit aufgestellten Ohren und leicht angehobenem Schweif, nur die wichtigeren Partien wie die Krallen der Hinterpfoten sind scharf herausmodelliert |
| Literatur: | WVZ Krieger/Schmidt 200 (167); bei dem vorliegenden Exemplar handelt es sich um einen Lebzeitenguss, ein weiterer Lebzeitenguss wurde laut den Aufzeichnungen von Hajo Krieger 1939 an die Galerie Commeter verkauft |
| Provenienz: | Familie Krieger; Privatbesitz Süddeutschland |
Vita:
Deutscher Bildhauer. Nach einer Lehre als Dekorationsmaler studierte Krieger 1906/07 kurzzeitig an der Kunstgewerbeschule München und bildete sich ab 1901 autodidaktisch zum Bildhauer fort. Ab 1907 beteiligte er sich an den Ausst. der Münchner Sezession, den großen Berliner Kunstausst. und von 1937-1944 an der jährlich stattfindenden Großen Deutschen Kunstausst. im Haus der Kunst. K. widmete sich vor allem der Tierplastik, die in Bronze, Messing, Stein und Porzellan ausgeführt wurden. Lit.: H. Krieger und M. Schmidt (Hrsg.): Wilhelm Krieger - Tierbildhauer. Katalog der bekannten Werke. Neustadt an der Aisch, 214; M. Schmidt-Magin: Wilhelm Krieger, in: Sammlerjournal, Okt. 2020, S. 50-55.
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