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Nagelkopf V

Rainer Kriester (Plauen 1935 - Vendone, Italien 2002)


Nagelkopf V

Lot-Nr. 248

Aufrufpreis: 7.000 €


1984. Bronze und Eisennägel. H. 40 x 40 x 24 cm. Unsigniert, Guss F. Zimmer, Hermannsburg. Unikat. Mit seinen Nägeln, Stacheln und Dornen erinnern die Nagelköpfe Kriesters an mittelalterliche Turnierhelme, die Gesichter stets verborgen unter Visieren, Masken oder Bandagen. 'Es ist schwer, über die Skulpturen von Rainer Kriester etwas zu sagen, was nicht offensichtlich ist. Rainer Kriester macht Köpfe, Köpfe sind sein Thema, seine Obsession, vielleicht auch sein Trauma. Kriesters Köpfe sind, von der Seite wie von vorne gesehen, durch eine doppelte Dreiecks- oder Keilform gekennzeichnet. Sie wirken von vorne schneidend scharf, werden dort, wo ihr Nasenrücken sein müsste, zur Klinge eines Messers. Nur im Profil oder Halbprofil geben sie sich als Köpfe zu erkennen' (Wieland Schmied. Rainer Kriester. Köpfe und Stelen. München, 1996, Seite 86). Als Beigabe ein vom Künstler signierter Ausstellungskatalog der Galerie Huber-Nising, 1992 - Ausstellungen: Abbildung in: Ausstellungskatalog Rainer Kriester. Zeichen und Metaphern 15.11.1991-1.2.1992, Galerie Huber-Nising, Frankfurt a.M., Seite 20/21 - Literatur: WVZ Schmied 1996, Nr. 254 - Provenienz: 1992 erworben bei Galerie Huber-Nising, Frankfurt a.M.; seitdem Privatbesitz - Deutscher Maler und Bildhauer, studierte ab 1961 an der Berliner Kunsthochschule und lebte ab 1982 in Vendone, Ligurien. Im Zentrum seines Schaffens stehen abstrahierte Köpfe wie etwa das 'Große weiße Kopfzeichen' im Kanzleramt in Berlin (1984-87), 1996/97 schuf er eine Serie von 140 Skulpturen unter den Titeln "Viaggio in Africa I" und "Viaggio in Africa II", 1997/98 in New York die große Bronze 'Segni solari'.

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Rainer Kriester: Nagelkopf V


Rainer Kriester (Plauen 1935 - Vendone, Italien 2002)

Nagelkopf V

Lot-Nr. 248

Aufrufpreis: 7.000 €

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Datierung: 1984
Technik/Medium: Bronze und Eisennägel
Maße: H. 40 x 40 x 24 cm
Bezeichnung/Marke: Unsigniert, Guss F. Zimmer, Hermannsburg
Beschreibung: Unikat. Mit seinen Nägeln, Stacheln und Dornen erinnern die Nagelköpfe Kriesters an mittelalterliche Turnierhelme, die Gesichter stets verborgen unter Visieren, Masken oder Bandagen. 'Es ist schwer, über die Skulpturen von Rainer Kriester etwas zu sagen, was nicht offensichtlich ist. Rainer Kriester macht Köpfe, Köpfe sind sein Thema, seine Obsession, vielleicht auch sein Trauma. Kriesters Köpfe sind, von der Seite wie von vorne gesehen, durch eine doppelte Dreiecks- oder Keilform gekennzeichnet. Sie wirken von vorne schneidend scharf, werden dort, wo ihr Nasenrücken sein müsste, zur Klinge eines Messers. Nur im Profil oder Halbprofil geben sie sich als Köpfe zu erkennen' (Wieland Schmied. Rainer Kriester. Köpfe und Stelen. München, 1996, Seite 86). Als Beigabe ein vom Künstler signierter Ausstellungskatalog der Galerie Huber-Nising, 1992
Ausstellungen: Abbildung in: Ausstellungskatalog Rainer Kriester. Zeichen und Metaphern 15.11.1991-1.2.1992, Galerie Huber-Nising, Frankfurt a.M., Seite 20/21
Literatur: WVZ Schmied 1996, Nr. 254
Provenienz: 1992 erworben bei Galerie Huber-Nising, Frankfurt a.M.; seitdem Privatbesitz

Vita:

Deutscher Maler und Bildhauer, studierte ab 1961 an der Berliner Kunsthochschule und lebte ab 1982 in Vendone, Ligurien. Im Zentrum seines Schaffens stehen abstrahierte Köpfe wie etwa das 'Große weiße Kopfzeichen' im Kanzleramt in Berlin (1984-87), 1996/97 schuf er eine Serie von 140 Skulpturen unter den Titeln "Viaggio in Africa I" und "Viaggio in Africa II", 1997/98 in New York die große Bronze 'Segni solari'.

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