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Platte aus dem Tafelservice für Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich


Platte aus dem Tafelservice für Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich

Lot-Nr. 278

Zuschlag: 1.200 €


Meissen. Um 1738. Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung. Dm. 25 cm. Schwertermarke, im Standring Former- und Dreherzeichen. Sehr geringe Spuren von Abrieb und minimale Goldverluste. Modell Sulkowski-Ozier. Im Spiegel das Wappen Münnich gerahmt von der Kette des russischen St. Andreas-Ordens, darunter eine Schriftkartusche mit dem Motto OBSEQUIO ET CADORE (in Gehorsam und Redlichkeit), umgeben von indianischen Blütenzweigen und Streublumen. Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) war Ingenieur und Generalfeldmarschall in kursächsischen und russischen Diensten, fiel 1741 in Ungnade und wurde nach Sibirien verbannt. Unter Peter III. wurde er rehabilitiert und von Katharina der Großen zum Generaldirektor der baltischen Häfen und Kanäle ernannt sowie mit dem Bau des neuen Hafens von Reval beauftragt - Literatur: Sammlung Hoffmeister Band II, Seite 528f (mit Literaturangaben und Vergleichsstücken) und Seite 604 - Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen

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Platte aus dem Tafelservice für Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich


Platte aus dem Tafelservice für Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich

Lot-Nr. 278

Zuschlag: 1.200 €

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Manufaktur/Herkunft: Meissen
Datierung: Um 1738
Technik/Medium: Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung
Maße: Dm. 25 cm
Bezeichnung/Marke: Schwertermarke, im Standring Former- und Dreherzeichen
Zustand: Sehr geringe Spuren von Abrieb und minimale Goldverluste
Beschreibung: Modell Sulkowski-Ozier. Im Spiegel das Wappen Münnich gerahmt von der Kette des russischen St. Andreas-Ordens, darunter eine Schriftkartusche mit dem Motto OBSEQUIO ET CADORE (in Gehorsam und Redlichkeit), umgeben von indianischen Blütenzweigen und Streublumen. Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) war Ingenieur und Generalfeldmarschall in kursächsischen und russischen Diensten, fiel 1741 in Ungnade und wurde nach Sibirien verbannt. Unter Peter III. wurde er rehabilitiert und von Katharina der Großen zum Generaldirektor der baltischen Häfen und Kanäle ernannt sowie mit dem Bau des neuen Hafens von Reval beauftragt
Literatur: Sammlung Hoffmeister Band II, Seite 528f (mit Literaturangaben und Vergleichsstücken) und Seite 604
Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
Platte aus dem Tafelservice für Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich
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