Saucière aus dem Tafelservice für den Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich
Lot-Nr. 276
Aufrufpreis: 3.500 €
Meissen. Um 1738. Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung. H. 11 x 25,5 x 17 cm. Schwertermarke. Minimal bestossen an den Volutenfüßen. Modell Sulkowski-Ozier. In Form eines Schiffsrumpfs mit gemuscheltem Boden, auf vier Volutenfüßen, zwei Volutenhenkel. Unter den Ausgüssen naturalistisch staffierte Frauenkopfmaskarons, darunter auf beiden Seiten das Wappen Münnich gerahmt von der Kette des russischen St. Andreas-Ordens. Zusätzliche bemalt mit indianischen Blütenzweigen und Streublumen. Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) war Ingenieur und Generalfeldmarschall in kursächsischen und russischen Diensten, fiel 1741 in Ungnade und wurde nach Sibirien verbannt. Unter Peter III. wurde er rehabilitiert und von Katharina der Großen zum Generaldirektor der baltischen Häfen und Kanäle ernannt sowie mit dem Bau des neuen Hafens von Reval beauftragt - Literatur: Zum Wappen Münnich vgl. Sammlung Hoffmeister Band. II, Seite 528f und Seite 604 - Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen
Saucière aus dem Tafelservice für den Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich
Saucière aus dem Tafelservice für den Generalfeldmarschall Burchard Christoph von Münnich
Lot-Nr. 276
Aufrufpreis: 3.500 €
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| Manufaktur/Herkunft: | Meissen |
| Datierung: | Um 1738 |
| Technik/Medium: | Porzellan, farbiger Aufglasurdekor, Vergoldung |
| Maße: | H. 11 x 25,5 x 17 cm |
| Bezeichnung/Marke: | Schwertermarke |
| Zustand: | Minimal bestossen an den Volutenfüßen |
| Beschreibung: | Modell Sulkowski-Ozier. In Form eines Schiffsrumpfs mit gemuscheltem Boden, auf vier Volutenfüßen, zwei Volutenhenkel. Unter den Ausgüssen naturalistisch staffierte Frauenkopfmaskarons, darunter auf beiden Seiten das Wappen Münnich gerahmt von der Kette des russischen St. Andreas-Ordens. Zusätzliche bemalt mit indianischen Blütenzweigen und Streublumen. Graf Burchard Christoph von Münnich (1683-1767) war Ingenieur und Generalfeldmarschall in kursächsischen und russischen Diensten, fiel 1741 in Ungnade und wurde nach Sibirien verbannt. Unter Peter III. wurde er rehabilitiert und von Katharina der Großen zum Generaldirektor der baltischen Häfen und Kanäle ernannt sowie mit dem Bau des neuen Hafens von Reval beauftragt |
| Literatur: | Zum Wappen Münnich vgl. Sammlung Hoffmeister Band. II, Seite 528f und Seite 604 |
| Provenienz: | Privatbesitz Niedersachsen |
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