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Madame H.I.

Walter Becker (Essen 1893 - Tutzing 1984)


Madame H.I.

Lot-Nr. 35

Aufrufpreis: 3.500 €


1958. Öl/Leinwand. 75,5 x 61 cm. Verso monogrammiert und datiert WB 58, auf dem Keilrahmen Etikett der Kunsthandlung Uwe Michael Bremen. Zusammen mit seinem Professorenkollegen Erich Heckel in Karlsruhe führte Becker den deutschen Expressionismus nach dem Krieg zu einer letzten Blüte. Die Konzentration auf den Menschen als Motiv, reine Farben, große Flächen unter Verzicht auf Details, klare Konturen und eine sichtbare Pinselfaktur zeigen Becker, dessen Vorkriegswerk fast vollständig verloren ging, als einen Meister gleich im Range zu Heckel oder Schmidt-Rottluff. - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Walter Becker zum 90. Geburtstag, Emden 1984 - Literatur: Das Gemälde ist mit Abbildung publiziert: Walter Becker zum 90. Geburtstag, Ausstell.-Kat. Emden 1984, S. 5 - Provenienz: Kunsthandlung Uwe Michael, Bremen 1990; Privatsammlung Wolfsburg; zuletzt Privatsammlung Hamburg - Expressionistischer Maler und Graphiker. B. studierte zunächst an der Kunstgewerbeschule Essen, ab 1915 nach kurzem Wehrdienst an den Akademien Karlsruhe und Dresden, dort als Meisterschüler von K. Albiker. 1924 bis 1935 lebte er in Südfrankreich und stand dort u.a. in Kontakt mit G. Braque und Th. Mann. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1937 als 'entarteter' Künstler verfemt zog er sich nach Tutzing zurück. 1952 wurde er neben E. Heckel Professor an der Akademie Karlsruhe. Mus.: München, Karlsruhe, Hannover, Freiburg, Ettlingen, Bochum. Lit.: AKL, Vollmer u.a.

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Walter Becker: Madame H.I.


Walter Becker (Essen 1893 - Tutzing 1984)

Madame H.I.

Lot-Nr. 35

Aufrufpreis: 3.500 €

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Datierung: 1958
Technik/Medium: Öl/Leinwand
Maße: 75,5 x 61 cm
Bezeichnung/Marke: Verso monogrammiert und datiert WB 58, auf dem Keilrahmen Etikett der Kunsthandlung Uwe Michael Bremen
Beschreibung: Zusammen mit seinem Professorenkollegen Erich Heckel in Karlsruhe führte Becker den deutschen Expressionismus nach dem Krieg zu einer letzten Blüte. Die Konzentration auf den Menschen als Motiv, reine Farben, große Flächen unter Verzicht auf Details, klare Konturen und eine sichtbare Pinselfaktur zeigen Becker, dessen Vorkriegswerk fast vollständig verloren ging, als einen Meister gleich im Range zu Heckel oder Schmidt-Rottluff.
Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Walter Becker zum 90. Geburtstag, Emden 1984
Literatur: Das Gemälde ist mit Abbildung publiziert: Walter Becker zum 90. Geburtstag, Ausstell.-Kat. Emden 1984, S. 5
Provenienz: Kunsthandlung Uwe Michael, Bremen 1990; Privatsammlung Wolfsburg; zuletzt Privatsammlung Hamburg

Vita:

Expressionistischer Maler und Graphiker. B. studierte zunächst an der Kunstgewerbeschule Essen, ab 1915 nach kurzem Wehrdienst an den Akademien Karlsruhe und Dresden, dort als Meisterschüler von K. Albiker. 1924 bis 1935 lebte er in Südfrankreich und stand dort u.a. in Kontakt mit G. Braque und Th. Mann. Nach seiner Rückkehr nach Deutschland 1937 als 'entarteter' Künstler verfemt zog er sich nach Tutzing zurück. 1952 wurde er neben E. Heckel Professor an der Akademie Karlsruhe. Mus.: München, Karlsruhe, Hannover, Freiburg, Ettlingen, Bochum. Lit.: AKL, Vollmer u.a.

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