Etwas wie Ordnung, etwas Sex und Gestein
Bernard Schultze (Schneidemühl 1915 - Köln 2005)
Lot-Nr. 104
Aufrufpreis: 800 €
Bleistiftzeichnung/Karton. 101,5 x 73 cm. Ungerahmt. Rechts unten signiert Bernard Schultze sowie betitelt. - Deutscher Künstler des Informel. S. studierte 1934-39 in Berlin und an der Düsseldorfer Akademie. Nach Kriegsdienst und Stationen in Flensburg und Frankfurt siedelte S. 1968 nach Köln über. Bis 1992 war er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er gründete 1952 u.a. mit Karl Otto Götz die Künstlergruppe Quadriga. S. gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Informel, er erweiterte die häufig kraftvolle, gestische und ausladende Bildsprache des Informel um eine lyrische und kleinteilige Ausführung, deren Formen Assoziationen von Wandel und Unabgeschlossenheit begünstigen. S. stellte mehrfach auf der Documenta aus und seine Gemälde schmücken die Repräsentationsräume der Bonner Villa Hammerschmidt, früherer Sitz des Bundespräsidenten. Mus.: Köln (Mus. Ludwig), Essen (Folkwang-Mus.) u.a. Lit.: Vollmer.
Bernard Schultze: Etwas wie Ordnung, etwas Sex und Gestein
Bernard Schultze (Schneidemühl 1915 - Köln 2005)
Etwas wie Ordnung, etwas Sex und Gestein
Lot-Nr. 104
Aufrufpreis: 800 €
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| Technik/Medium: | Bleistiftzeichnung/Karton |
| Maße: | 101,5 x 73 cm |
| Rahmen: | Ungerahmt |
| Bezeichnung/Marke: | Rechts unten signiert Bernard Schultze sowie betitelt |
Vita:
Deutscher Künstler des Informel. S. studierte 1934-39 in Berlin und an der Düsseldorfer Akademie. Nach Kriegsdienst und Stationen in Flensburg und Frankfurt siedelte S. 1968 nach Köln über. Bis 1992 war er Mitglied der Akademie der Künste Berlin. Er gründete 1952 u.a. mit Karl Otto Götz die Künstlergruppe Quadriga. S. gehört zu den bedeutendsten Künstlern des deutschen Informel, er erweiterte die häufig kraftvolle, gestische und ausladende Bildsprache des Informel um eine lyrische und kleinteilige Ausführung, deren Formen Assoziationen von Wandel und Unabgeschlossenheit begünstigen. S. stellte mehrfach auf der Documenta aus und seine Gemälde schmücken die Repräsentationsräume der Bonner Villa Hammerschmidt, früherer Sitz des Bundespräsidenten. Mus.: Köln (Mus. Ludwig), Essen (Folkwang-Mus.) u.a. Lit.: Vollmer.
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