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Erinnerung an die Etrusker der Villa Giulia I

Karl Kluth (Halle/Saale 1898 - Hamburg 1972)


Erinnerung an die Etrusker der Villa Giulia I

Lot-Nr. 56

Zuschlag: 2.800 €


1966. Öl/Hartfaser. 80 x 100 cm. Rechts unten monogrammiert und datiert K66, verso betitelt. Verteilt kleine Farbverluste, unauffällige Kratzspur in der Mitte oben. In Anlehnung an einen Besuch des Museums der Villa Giulia in Rom und dem dort ausgestellten lebensgroßen Sarkophag eines Brautpaares schuf Kluth eine Werkreihe mit dem Motiv des Etruskerpaares. - Literatur: Vgl. Ina Ewers-Schultz: Karl Kluth, 2010, S. 42 + 43. - K. ist einer der herausragenden Hamburger Maler der Moderne. K. studierte an der Karlsruher Akademie bei A. Haueisen, anschließend als Meisterschüler bei A. Babberger. Zurück in Hamburg wurde er 1928/29 mit dem ersten Lichtwark-Preis ausgezeichnet. E. Munch war im Frühwerk das prägende Vorbild für K. Ende der 20er Jahre und Anfang der 30er Jahre besuchte er den Meister in Olso und führte einige Arbeiten gemeinsam mit ihm aus. K. nahm 1951 eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg an, wo er u.a. Maler der Gruppe 'Zebra' unterrichtete. Unter seinen Auszeichnungen war 1957 der Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg, zudem war er als Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Er blieb künstlerisch nie beim einmal Erreichten stehen, bis ins hohe Alter setzte er neue Ideen um. Mus.: Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus., Mus. für Kunst u. Gewerbe), Berlin (Nat.-Gal.), Schleswig (SHLM), Hannover (Sprengelmus.), Halle (Moritzburg) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Der Neue Rump, Ausst.-Kat. K. K, Hamburg 1998, H. Spielmann: K. K. u.a.

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Karl Kluth: Erinnerung an die Etrusker der Villa Giulia I


Karl Kluth (Halle/Saale 1898 - Hamburg 1972)

Erinnerung an die Etrusker der Villa Giulia I

Lot-Nr. 56

Zuschlag: 2.800 €

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Datierung: 1966
Technik/Medium: Öl/Hartfaser
Maße: 80 x 100 cm
Bezeichnung/Marke: Rechts unten monogrammiert und datiert K66, verso betitelt
Zustand: Verteilt kleine Farbverluste, unauffällige Kratzspur in der Mitte oben
Beschreibung: In Anlehnung an einen Besuch des Museums der Villa Giulia in Rom und dem dort ausgestellten lebensgroßen Sarkophag eines Brautpaares schuf Kluth eine Werkreihe mit dem Motiv des Etruskerpaares.
Literatur: Vgl. Ina Ewers-Schultz: Karl Kluth, 2010, S. 42 + 43.

Vita:

K. ist einer der herausragenden Hamburger Maler der Moderne. K. studierte an der Karlsruher Akademie bei A. Haueisen, anschließend als Meisterschüler bei A. Babberger. Zurück in Hamburg wurde er 1928/29 mit dem ersten Lichtwark-Preis ausgezeichnet. E. Munch war im Frühwerk das prägende Vorbild für K. Ende der 20er Jahre und Anfang der 30er Jahre besuchte er den Meister in Olso und führte einige Arbeiten gemeinsam mit ihm aus. K. nahm 1951 eine Professur an der Hochschule für Bildende Kunst in Hamburg an, wo er u.a. Maler der Gruppe 'Zebra' unterrichtete. Unter seinen Auszeichnungen war 1957 der Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg, zudem war er als Ehrengast der Villa Massimo in Rom. Er blieb künstlerisch nie beim einmal Erreichten stehen, bis ins hohe Alter setzte er neue Ideen um. Mus.: Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus., Mus. für Kunst u. Gewerbe), Berlin (Nat.-Gal.), Schleswig (SHLM), Hannover (Sprengelmus.), Halle (Moritzburg) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Der Neue Rump, Ausst.-Kat. K. K, Hamburg 1998, H. Spielmann: K. K. u.a.

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