La Baigneuse ou Nana de Berlin
Niki de Saint Phalle (Neuilly-sur-Seine 1930 - San Diego 2002)
Lot-Nr. 236
Aufrufpreis: 7.000 €
Domolith-Kunstwerkstätten Kevelaer. 1973. Polyester, farbig bemalt in braun, weiß, rot und grün. H. 28 x 34 x 30 cm. Seitlich mit dem Signaturstempel Niki de Saint Phalle, unterseitig geritzt nummeriert 18 (aus einer Auflage von 500 Exemplaren), Edition Zeit-Magazin Hamburg und Propyläen Refaktur, Berlin (mit rotem Wachssiegel). Die farbenfrohe voluminöse Figur der 'Nana', die seit Mitte der 1960er Jahre die Idee der 'body positivity' verkörpert, ist heute im Kampf gegen unrealistische Körperbilder aktueller denn je - Gutachten: Zertifikat der Propyläen Refactur - Provenienz: Privatbesitz Niedersachsen seit 1973 - Französisch-schweizerische Aktionskünstlerin, Malerin, Graphikerin u. Bildhauerin, die mit ihren farbenfrohen, üppigen Frauenfiguren, den sog. 'Nanas', weltbekannt wurde. Geboren bei Paris, aufgewachsen in New York, später weltweit gereist und tätig, u.a. in der Schweiz, Frankreich, Israel, Italien und Kalifornien. 1955 begegnete sie dem Schweizer Metallkünstler Jean Tinguely, der den Anstoß zu den ersten sogenannten 'Schießbildern' gab. Ab 1962 setzte sie sich mit der Frauenrolle auseinander und die ersten Nana-Figuren entstanden, damals noch aus Draht und Stoff. Diese wurden erstmals 1964 in Paris ausgestellt, 1966 folgte das erste Großprojekt im 'Moderna Museet' in Stockholm. Die zunächst als überlebensgroße Polyesterfiguren gestalteten Nanas wurden später in jeglicher Form und Größe zum Symbol für weibliches Selbstbewußtsein und Stärke.
Niki de Saint Phalle: La Baigneuse ou Nana de Berlin
Niki de Saint Phalle (Neuilly-sur-Seine 1930 - San Diego 2002)
La Baigneuse ou Nana de Berlin
Lot-Nr. 236
Aufrufpreis: 7.000 €
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| Manufaktur/Herkunft: | Domolith-Kunstwerkstätten Kevelaer |
| Datierung: | 1973 |
| Technik/Medium: | Polyester, farbig bemalt in braun, weiß, rot und grün |
| Maße: | H. 28 x 34 x 30 cm |
| Bezeichnung/Marke: | Seitlich mit dem Signaturstempel Niki de Saint Phalle, unterseitig geritzt nummeriert 18 (aus einer Auflage von 500 Exemplaren), Edition Zeit-Magazin Hamburg und Propyläen Refaktur, Berlin (mit rotem Wachssiegel) |
| Beschreibung: | Die farbenfrohe voluminöse Figur der 'Nana', die seit Mitte der 1960er Jahre die Idee der 'body positivity' verkörpert, ist heute im Kampf gegen unrealistische Körperbilder aktueller denn je |
| Bestätigung: | Zertifikat der Propyläen Refactur |
| Provenienz: | Privatbesitz Niedersachsen seit 1973 |
Vita:
Französisch-schweizerische Aktionskünstlerin, Malerin, Graphikerin u. Bildhauerin, die mit ihren farbenfrohen, üppigen Frauenfiguren, den sog. 'Nanas', weltbekannt wurde. Geboren bei Paris, aufgewachsen in New York, später weltweit gereist und tätig, u.a. in der Schweiz, Frankreich, Israel, Italien und Kalifornien. 1955 begegnete sie dem Schweizer Metallkünstler Jean Tinguely, der den Anstoß zu den ersten sogenannten 'Schießbildern' gab. Ab 1962 setzte sie sich mit der Frauenrolle auseinander und die ersten Nana-Figuren entstanden, damals noch aus Draht und Stoff. Diese wurden erstmals 1964 in Paris ausgestellt, 1966 folgte das erste Großprojekt im 'Moderna Museet' in Stockholm. Die zunächst als überlebensgroße Polyesterfiguren gestalteten Nanas wurden später in jeglicher Form und Größe zum Symbol für weibliches Selbstbewußtsein und Stärke.
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