Rückblickendes Fohlen
Renée Sintenis (Glaz/Schlesien 1888 - Berlin 1965)
Lot-Nr. 227
Aufrufpreis: 4.500 €
1951. Bronze, dunkelbraun patiniert. H. 15 cm. Auf der Unterseite monogrammiert RS, Gießerstempel H. NOACK BERLIN. Sintenis hatte eine große Zuneigung zu Pferden und war selbst eine begeisterte Reiterin. Von den ca. 125 Tierbronzen, die die Künstlerin schuf, sind fast die Hälfte Pferde bzw. Fohlen. Bei der vorliegenden Darstellung des rückblickenden Fohlens greift die Bildhauerin ein Motiv von 1919 wieder auf und zeigt das rückschauende Jungtier mit überlangen, staksigen Beinen, flatternder Mähne und aufmerksamem Blick - Literatur: WVZ Berger/Ladwig 208; Buhlmann 158 - Provenienz: 1966 bei Galerie Commeter in Hamburg erworben, seitdem Privatbesitz Hamburg - War eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bildhauerinnen der Weimarer Republik und zugleich eine der schillerndsten Figuren der Berliner Kunstszene jener Jahre. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Berlin stellte sie erstmals 1915 in der Berliner Secession aus. 1931 wurde sie als eine der ersten Frauen an die Preußische Akademie der Künste berufen, 1934 erfolgte dann der von den Nationalsozialisten erzwungene Austritt. Nach dem Kriege erhielt sie 1947 als eine der ersten Professorinnen eine Berufung an die Akademie der Künste. Sintenis schuf vor allem kleinformatige Tierplastiken, aber auch Sportlerfiguren wie die des Läufers 'Nurmi' zählten zu ihren bevorzugten Themen Mus.: Neue Nationalgalerie und Georg-Kolbe-Museum Berlin, Kunsthalle Bremen, Kunsthalle Mannheim u.a. Lit.: Berger/Ladwig 2013; Buhlmann 1987; Kiel 1956
Renée Sintenis: Rückblickendes Fohlen
Renée Sintenis (Glaz/Schlesien 1888 - Berlin 1965)
Rückblickendes Fohlen
Lot-Nr. 227
Aufrufpreis: 4.500 €
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| Datierung: | 1951 |
| Technik/Medium: | Bronze, dunkelbraun patiniert |
| Maße: | H. 15 cm |
| Bezeichnung/Marke: | Auf der Unterseite monogrammiert RS, Gießerstempel H. NOACK BERLIN |
| Beschreibung: | Sintenis hatte eine große Zuneigung zu Pferden und war selbst eine begeisterte Reiterin. Von den ca. 125 Tierbronzen, die die Künstlerin schuf, sind fast die Hälfte Pferde bzw. Fohlen. Bei der vorliegenden Darstellung des rückblickenden Fohlens greift die Bildhauerin ein Motiv von 1919 wieder auf und zeigt das rückschauende Jungtier mit überlangen, staksigen Beinen, flatternder Mähne und aufmerksamem Blick |
| Literatur: | WVZ Berger/Ladwig 208; Buhlmann 158 |
| Provenienz: | 1966 bei Galerie Commeter in Hamburg erworben, seitdem Privatbesitz Hamburg |
Vita:
War eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bildhauerinnen der Weimarer Republik und zugleich eine der schillerndsten Figuren der Berliner Kunstszene jener Jahre. Nach ihrer Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in Berlin stellte sie erstmals 1915 in der Berliner Secession aus. 1931 wurde sie als eine der ersten Frauen an die Preußische Akademie der Künste berufen, 1934 erfolgte dann der von den Nationalsozialisten erzwungene Austritt. Nach dem Kriege erhielt sie 1947 als eine der ersten Professorinnen eine Berufung an die Akademie der Künste. Sintenis schuf vor allem kleinformatige Tierplastiken, aber auch Sportlerfiguren wie die des Läufers 'Nurmi' zählten zu ihren bevorzugten Themen Mus.: Neue Nationalgalerie und Georg-Kolbe-Museum Berlin, Kunsthalle Bremen, Kunsthalle Mannheim u.a. Lit.: Berger/Ladwig 2013; Buhlmann 1987; Kiel 1956
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