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Spätsommer an der Wümme

Otto Modersohn (Soest 1865 - Fischerhude 1943)


Spätsommer an der Wümme

Lot-Nr. 311

Aufrufpreis: 8.000 €


1923. Öl/Karton. 49 x 68,5 cm. Rechts unten monogrammiert und datiert OM X 23. - Gutachten: Expertise Otto-Modersohn-Museum 12.12.2019 - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Otto Modersohn. Worpswede - Fischerhude, 1977 - Literatur: Das Gemälde ist publiziert: Otto Modersohn. Worpswede - Fischerhude, 1977, S. 223 - Provenienz: Nachlass Otto Modersohn; Christian Modersohn, Fischerhude - Deutscher Maler, Hauptmeister der Künstlerkolonie Worpswede. M. studierte ab 1884 an der Düsseldorfer Akademie bei E. Dücker, danach in München und Karlsruhe. 1889 reiste er mit F. Mackensen zum ersten Mal nach Worpswede, wo die beiden mit den kurze Zeit später folgenden H. am Ende, F. Overbeck und H. Vogeler die Künstlerkolonie begründeten. Eine Gruppenausstellung in der Bremer Kunsthalle 1895 brachte erstmals überregionale Aufmerksamkeit, eine Ausstellung im Münchener Glaspalast im selben Jahr den internationalen Durchbruch. Um seine persönliche und künstlerische Freiheit zu wahren, trat M. bereits 1899 aus der Worpsweder Künstlervereinigung wieder aus. Nach dem Tod seiner Frau P. Modersohn-Becker 1907 verlegte er den Schwerpunkt seines Schaffens nach Fischerhude, ab 1922 hielt er sich auch regelmäßig im Allgäu auf. 1940 wurde ihm die Goethe-Medaille verliehen. M. entwickelte die Unmittelbarkeit, das Naturempfinden und den Kolorismus der plein-air-Malerei in Richtung einer reduzierten Gegenständlichkeit, die die Formen der Natur zu kompakten Massen zusammenfaßte und die Farbe zum Stimmungsträger machte. Mus.: München (Neue Pinakothek), Fischerhude, Bremen, Hannover, Oldenburg, Prag, Breslau, Danzig u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit u.a.

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Otto Modersohn: Spätsommer an der Wümme


Otto Modersohn (Soest 1865 - Fischerhude 1943)

Spätsommer an der Wümme

Lot-Nr. 311

Aufrufpreis: 8.000 €

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Datierung: 1923
Technik/Medium: Öl/Karton
Maße: 49 x 68,5 cm
Bezeichnung/Marke: Rechts unten monogrammiert und datiert OM X 23
Bestätigung: Expertise Otto-Modersohn-Museum 12.12.2019
Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Otto Modersohn. Worpswede - Fischerhude, 1977
Literatur: Das Gemälde ist publiziert: Otto Modersohn. Worpswede - Fischerhude, 1977, S. 223
Provenienz: Nachlass Otto Modersohn; Christian Modersohn, Fischerhude

Vita:

Deutscher Maler, Hauptmeister der Künstlerkolonie Worpswede. M. studierte ab 1884 an der Düsseldorfer Akademie bei E. Dücker, danach in München und Karlsruhe. 1889 reiste er mit F. Mackensen zum ersten Mal nach Worpswede, wo die beiden mit den kurze Zeit später folgenden H. am Ende, F. Overbeck und H. Vogeler die Künstlerkolonie begründeten. Eine Gruppenausstellung in der Bremer Kunsthalle 1895 brachte erstmals überregionale Aufmerksamkeit, eine Ausstellung im Münchener Glaspalast im selben Jahr den internationalen Durchbruch. Um seine persönliche und künstlerische Freiheit zu wahren, trat M. bereits 1899 aus der Worpsweder Künstlervereinigung wieder aus. Nach dem Tod seiner Frau P. Modersohn-Becker 1907 verlegte er den Schwerpunkt seines Schaffens nach Fischerhude, ab 1922 hielt er sich auch regelmäßig im Allgäu auf. 1940 wurde ihm die Goethe-Medaille verliehen. M. entwickelte die Unmittelbarkeit, das Naturempfinden und den Kolorismus der plein-air-Malerei in Richtung einer reduzierten Gegenständlichkeit, die die Formen der Natur zu kompakten Massen zusammenfaßte und die Farbe zum Stimmungsträger machte. Mus.: München (Neue Pinakothek), Fischerhude, Bremen, Hannover, Oldenburg, Prag, Breslau, Danzig u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit u.a.

Spätsommer an der Wümme
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