Sich leckender Panther
Hans Martin Ruwoldt (Brunsbüttelkoog 1891 - Hamburg 1969)
Lot-Nr. 518
Aufrufpreis: 5.000 €
Entwurf 1949/50, Ausführung um 1970/80. Bronze, braun patiniert. H. 27 cm. Monogrammiert HR, Gießerstempel GUSS BARTH ELMENHORST. Das Motiv der sich leckenden Raubkatze, der sich Ruwoldt in Entwürfen für einen Panther und einen Geparden widmete, zählt zu den besonders erfolgreichen Werken des Künstlers. 'Ruwoldt besaß eine natürliche Affinität zu Raubkatzen. Als er bei Hagenbeck erstmalig den schwarzen Panther sah, war er so fasziniert von dem seltenen Tier, daß er über das Geländer kletterte, Katzenlaute ausstieß und den Panther durch das Gitter kraulte.' (zit. nach M. Bruhns. Hans Martin Ruwoldt (1891-1969). Skulpturen Reliefs Zeichnungen. Berlin/Hamburg 1991, Seite 17) - Literatur: Renate Clausen-Gaedke. Hans Martin Ruwoldt. Werkmonographie. Kiel 1991, Seite 282f. - Provenienz: Privatbesitz, Berlin - Deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. Ab 1920 Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg in der Bildhauerklasse von Richard Luksch, 1928-1933 Mitglied der Hamburgischen Sezession, 1955 als Nachfolger Edwin Scharffs Leiter der Bildhauerklasse an der HFBK, 1956 Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg, hauptsächlich bekannt für seine Tierbildnisse, zahlreiche Werke im Öffentlichen Raum in Hamburg. Mus.: Hamburg, MKG und Kunsthalle; Schleswig SHLM; Kiel KH; Rendsburg, Skulpturengarten. Lit.: Vollmer IV, Der Neue Rump, S. 384f., R. Clausen-Gaedke: Hans Martin Ruwoldt. Werkmonographie, Kiel 1991, M. Bruhns (Hg.): Hans Martin Ruwoldt, Berlin/Hamburg 1991, F. Weimar: Die Hamburgische Sezession 1919-1933, Fischerhude 2003, S. 144.
Hans Martin Ruwoldt: Sich leckender Panther
Hans Martin Ruwoldt (Brunsbüttelkoog 1891 - Hamburg 1969)
Sich leckender Panther
Lot-Nr. 518
Aufrufpreis: 5.000 €
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| Datierung: | Entwurf 1949/50, Ausführung um 1970/80 |
| Technik/Medium: | Bronze, braun patiniert |
| Maße: | H. 27 cm |
| Bezeichnung/Marke: | Monogrammiert HR, Gießerstempel GUSS BARTH ELMENHORST |
| Beschreibung: | Das Motiv der sich leckenden Raubkatze, der sich Ruwoldt in Entwürfen für einen Panther und einen Geparden widmete, zählt zu den besonders erfolgreichen Werken des Künstlers. 'Ruwoldt besaß eine natürliche Affinität zu Raubkatzen. Als er bei Hagenbeck erstmalig den schwarzen Panther sah, war er so fasziniert von dem seltenen Tier, daß er über das Geländer kletterte, Katzenlaute ausstieß und den Panther durch das Gitter kraulte.' (zit. nach M. Bruhns. Hans Martin Ruwoldt (1891-1969). Skulpturen Reliefs Zeichnungen. Berlin/Hamburg 1991, Seite 17) |
| Literatur: | Renate Clausen-Gaedke. Hans Martin Ruwoldt. Werkmonographie. Kiel 1991, Seite 282f. |
| Provenienz: | Privatbesitz, Berlin |
Vita:
Deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. Ab 1920 Studium an der Kunstgewerbeschule Hamburg in der Bildhauerklasse von Richard Luksch, 1928-1933 Mitglied der Hamburgischen Sezession, 1955 als Nachfolger Edwin Scharffs Leiter der Bildhauerklasse an der HFBK, 1956 Edwin-Scharff-Preis der Stadt Hamburg, hauptsächlich bekannt für seine Tierbildnisse, zahlreiche Werke im Öffentlichen Raum in Hamburg. Mus.: Hamburg, MKG und Kunsthalle; Schleswig SHLM; Kiel KH; Rendsburg, Skulpturengarten. Lit.: Vollmer IV, Der Neue Rump, S. 384f., R. Clausen-Gaedke: Hans Martin Ruwoldt. Werkmonographie, Kiel 1991, M. Bruhns (Hg.): Hans Martin Ruwoldt, Berlin/Hamburg 1991, F. Weimar: Die Hamburgische Sezession 1919-1933, Fischerhude 2003, S. 144.
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