Adelaide
Gerhard Marcks (Berlin 1889 - Burgbrohl 1981)
Lot-Nr. 521
Aufrufpreis: 3.000 €
1977/78. Bronze, braun patiniert. Figur: H. 28 cm, Steinplinthe: H. 3 cm (minimal bestossen). Künstlersignet, nummeriert 7/10, Gießerstempel GUSS BARTH RINTELN. Einer von 10 seltenen Lebzeitgüssen - Literatur: WVZ Hartog 1110 - Gerhard Marcks zählt neben Lehmbruck und Barlach zu den bedeutendensten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Ab 1907 teilte er sich ein Atelier mit R. Scheibe, erste autodidaktische Tierplastiken nach Studien im Zoologischen Garten von Berlin zeigen die Nähe zum Oeuvre des Tierbildhauers A. Gaul, der ihn als Modelleur an die Schwarzburger Werkstätten vermittelte. 1918 wurde er durch B. Paul an die Berliner Kunstgewerbeschule berufen, bevor W. Gropius ihn 1919 als Leiter der Bauhaus-Töpferei nach Weimar abwarb. Dort traf er 1921 L. Feininger, der ihn zur Beschäftigung mit dem Holzschnitt anregte. 1928 erhielt er den Villa-Romana-Preis u. übernahm die Leitung der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. 1933 von den Nazis aus dem Lehramt entlassen, verbrachte er die Jahre des inneren Exils in Ahrenshoop. Ab 1945 unterrichtete er an der Landeskunstschule Hamburg, 1950 übersiedelte er nach Köln. Marcks schuf zahlreiche Skulpturen für den öffentlichen Raum. Er thematisierte als Bildhauer wie als Zeichner den Menschen, dabei wurde die archaische Kunst Ausgangspunkt für eine beseelte, in sich ruhende Kunstform. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die 'Bremer Stadtmusikanten'. Mus.: Bremen (Gerhard Marcks Haus), Köln (Wallraf-Richartz-Mus.), Hannover u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Der Neue Rump; Rudloff, Martina. Gerhard Marcks. Das plastische Werk. Bremen, 1977
Gerhard Marcks: Adelaide
Gerhard Marcks (Berlin 1889 - Burgbrohl 1981)
Adelaide
Lot-Nr. 521
Aufrufpreis: 3.000 €
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| Datierung: | 1977/78 |
| Technik/Medium: | Bronze, braun patiniert |
| Maße: | Figur: H. 28 cm, Steinplinthe: H. 3 cm (minimal bestossen) |
| Bezeichnung/Marke: | Künstlersignet, nummeriert 7/10, Gießerstempel GUSS BARTH RINTELN |
| Beschreibung: | Einer von 10 seltenen Lebzeitgüssen |
| Literatur: | WVZ Hartog 1110 |
Vita:
Gerhard Marcks zählt neben Lehmbruck und Barlach zu den bedeutendensten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Ab 1907 teilte er sich ein Atelier mit R. Scheibe, erste autodidaktische Tierplastiken nach Studien im Zoologischen Garten von Berlin zeigen die Nähe zum Oeuvre des Tierbildhauers A. Gaul, der ihn als Modelleur an die Schwarzburger Werkstätten vermittelte. 1918 wurde er durch B. Paul an die Berliner Kunstgewerbeschule berufen, bevor W. Gropius ihn 1919 als Leiter der Bauhaus-Töpferei nach Weimar abwarb. Dort traf er 1921 L. Feininger, der ihn zur Beschäftigung mit dem Holzschnitt anregte. 1928 erhielt er den Villa-Romana-Preis u. übernahm die Leitung der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle. 1933 von den Nazis aus dem Lehramt entlassen, verbrachte er die Jahre des inneren Exils in Ahrenshoop. Ab 1945 unterrichtete er an der Landeskunstschule Hamburg, 1950 übersiedelte er nach Köln. Marcks schuf zahlreiche Skulpturen für den öffentlichen Raum. Er thematisierte als Bildhauer wie als Zeichner den Menschen, dabei wurde die archaische Kunst Ausgangspunkt für eine beseelte, in sich ruhende Kunstform. Zu seinen bekanntesten Werken zählen die 'Bremer Stadtmusikanten'. Mus.: Bremen (Gerhard Marcks Haus), Köln (Wallraf-Richartz-Mus.), Hannover u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Der Neue Rump; Rudloff, Martina. Gerhard Marcks. Das plastische Werk. Bremen, 1977
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