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Pandora

Edwin Scharff (Neu-Ulm 1887 - Hamburg 1955)


Pandora

Lot-Nr. 249

Aufrufpreis: 17.000 €


1952. Bronze, schwarz patiniert. H. 69,5 cm (inklusive mitgegossener Plinthe). Monogr. ES und dat. 1952. Auf quadratischer Plinthe stehender weiblicher Akt mit erhobenem Haupt, die Hände hinter dem Rücken zusammengelegt. Scharff zeigt die bekannte Figur der griechischen Mythologie in praller weiblicher Nacktheit als verführerische "femme fatale" gleich dem Bild der verführenden "Eva" vor dem Sündenfall. - Das überlebensgroße Modell (H. 240 cm) der Pandora entstand 1951 und wurde 1952/53 in zwei Exemplaren von Schmäke in Düsseldorf gegossen (heute im Innenhof des Edwin-Scharff-Museums in Neu-Ulm sowie dem Middelheimmuseum in Antwerpen). Die kleinere Version galt bis 2011 als unbekannt, als erstmals ein anderer Guss auf dem Auktionsmarkt auftauchte. Seither gelangten nur wenige weitere Exemplare in der kleineren Fassung auf den Kunstmarkt. - Deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. S. studierte 1903-07 an der Akademie München, zunächst Malerei, u.a. bei L. von Herterich, begann sich aber schon während des Studiums mit Bildhauerei zu beschäftigen. Nach einem längeren Paris-Aufenthalt gehörte er 1913 zu den Mitbegründern der Neuen Secession München. Ab 1923 war er Professor in Berlin und Düsseldorf, wurde aber 1937 von den Nationalsozialisten aber entlassen und seine Kunst als 'entartet' eingestuft. 1946 erhielt er eine Professur an der Hamburger Landeskunstschule. Seine Arbeiten wurden auf der Documenta gezeigt; 1955 stiftete die Stadt Hamburg den Edwin-Scharff-Preis. Mus.: Berlin (Nat.-Gal.), Köln (Wallraf-Richartz-Mus.), Hamburg (Kunsthalle), München, Mannheim, Neu-Ulm (E.-S.-Museum) u.a. Lit.: JörgensAusst.Kat. Edwin Scharff. Gedächtnis-Ausst., Städt. Galerie München. München, 1956; Ausst. Kat. Edwin Scharff. Retrospektive, Skupturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Graphik. Neu-Ulm, 1987.

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Edwin Scharff: Pandora


Edwin Scharff (Neu-Ulm 1887 - Hamburg 1955)

Pandora

Lot-Nr. 249

Aufrufpreis: 17.000 €

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1952. Bronze, schwarz patiniert. H. 69,5 cm (inklusive mitgegossener Plinthe). Monogr. ES und dat. 1952. Auf quadratischer Plinthe stehender weiblicher Akt mit erhobenem Haupt, die Hände hinter dem Rücken zusammengelegt. Scharff zeigt die bekannte Figur der griechischen Mythologie in praller weiblicher Nacktheit als verführerische "femme fatale" gleich dem Bild der verführenden "Eva" vor dem Sündenfall. - Das überlebensgroße Modell (H. 240 cm) der Pandora entstand 1951 und wurde 1952/53 in zwei Exemplaren von Schmäke in Düsseldorf gegossen (heute im Innenhof des Edwin-Scharff-Museums in Neu-Ulm sowie dem Middelheimmuseum in Antwerpen). Die kleinere Version galt bis 2011 als unbekannt, als erstmals ein anderer Guss auf dem Auktionsmarkt auftauchte. Seither gelangten nur wenige weitere Exemplare in der kleineren Fassung auf den Kunstmarkt. - Deutscher Bildhauer, Zeichner und Graphiker. S. studierte 1903-07 an der Akademie München, zunächst Malerei, u.a. bei L. von Herterich, begann sich aber schon während des Studiums mit Bildhauerei zu beschäftigen. Nach einem längeren Paris-Aufenthalt gehörte er 1913 zu den Mitbegründern der Neuen Secession München. Ab 1923 war er Professor in Berlin und Düsseldorf, wurde aber 1937 von den Nationalsozialisten aber entlassen und seine Kunst als 'entartet' eingestuft. 1946 erhielt er eine Professur an der Hamburger Landeskunstschule. Seine Arbeiten wurden auf der Documenta gezeigt; 1955 stiftete die Stadt Hamburg den Edwin-Scharff-Preis. Mus.: Berlin (Nat.-Gal.), Köln (Wallraf-Richartz-Mus.), Hamburg (Kunsthalle), München, Mannheim, Neu-Ulm (E.-S.-Museum) u.a. Lit.: JörgensAusst.Kat. Edwin Scharff. Gedächtnis-Ausst., Städt. Galerie München. München, 1956; Ausst. Kat. Edwin Scharff. Retrospektive, Skupturen, Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Graphik. Neu-Ulm, 1987.

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