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Der Berg

Erich Heckel (Döbeln 1883 - Radolfzell/Bodensee 1970)


Der Berg

Lot-Nr. 477

Zuschlag: 12.000 €


Aquarell/Bütten, 53 x 69 cm, r. u. sign. und dat. Erich Heckel 41 sowie betitelt, verso von Heckels Frau bez. 'Dobratsch', unter Glas gerahmt. - Wir danken Renate Ebner vom Heckel-Archiv für wertvolle Informationen. - Gutachten: Das Blatt ist im Archiv der Heckel-Stiftung in Hemmenhofen verzeichnet. - Ausstellungen: Das Aquarell war ausgestellt: Kunstverein Freiburg/Kunsthalle Mannheim, 1950, Kat.-Nr. 63; Kärntner Landesgalerie Klagenfurt, 1969, Kat.-Nr. 37; Galerie Nierendorf, Berlin, 1973. - Provenienz: 1979 aus dem Heckel-Nachlass veräußert; vom jetzigen Eigentümer in den 1980er Jahren bei der Galerie Thomas in München erworben. - H. war einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus. Er gehörte nach einem kurzen Architekturstudium 1905 neben Schmidt-Rottluff, Kirchner und F. Bleyl zu den Mitbegründern der 'Brücke' in Dresden. Nach zahlreichen Reisen und längerer Ateliergemeinschaft mit Kirchner zog er 1911 in das Kunstzentrum Berlin, wo er mit anderen dem Expressionismus zum internationalen Durchbruch verhalf. Den Ersten Weltkrieg durchlebte er als Sanitäter in Flandern, wo er M. Beckmann und J. Ensor traf. In der Zeit der Weimarer Republik erhielt er zahlreiche öffentliche und private Aufträge; bereits 1931 wurde sein Lebenswerk mit einer großen Ausstellung geehrt. Die Nationalsozialisten vernichteten eine große Anzahl seiner Werke; der Künstler zog sich an den Bodensee zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg würdigten zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen seine Bedeutung, u.a. stellte er 1955 auf der Documenta I aus. 1949 bis 1955 unterrichtete H. an der Akademie Karlsruhe. Mus.: Berlin (Nat.-Gal., Brücke-Museum), New York (Neue Gal.), Madrid (Mus. Thyssen-Bornemisza), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Essen (Folkwang-Mus.) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, P. Vogt: E. H., Werkverzeichnis der Gemälde, 1965 u.a.

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Erich Heckel: Der Berg


Erich Heckel (Döbeln 1883 - Radolfzell/Bodensee 1970)

Der Berg

Lot-Nr. 477

Zuschlag: 12.000 €

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Aquarell/Bütten, 53 x 69 cm, r. u. sign. und dat. Erich Heckel 41 sowie betitelt, verso von Heckels Frau bez. 'Dobratsch', unter Glas gerahmt. - Wir danken Renate Ebner vom Heckel-Archiv für wertvolle Informationen. - Gutachten: Das Blatt ist im Archiv der Heckel-Stiftung in Hemmenhofen verzeichnet. - Ausstellungen: Das Aquarell war ausgestellt: Kunstverein Freiburg/Kunsthalle Mannheim, 1950, Kat.-Nr. 63; Kärntner Landesgalerie Klagenfurt, 1969, Kat.-Nr. 37; Galerie Nierendorf, Berlin, 1973. - Provenienz: 1979 aus dem Heckel-Nachlass veräußert; vom jetzigen Eigentümer in den 1980er Jahren bei der Galerie Thomas in München erworben. - H. war einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus. Er gehörte nach einem kurzen Architekturstudium 1905 neben Schmidt-Rottluff, Kirchner und F. Bleyl zu den Mitbegründern der 'Brücke' in Dresden. Nach zahlreichen Reisen und längerer Ateliergemeinschaft mit Kirchner zog er 1911 in das Kunstzentrum Berlin, wo er mit anderen dem Expressionismus zum internationalen Durchbruch verhalf. Den Ersten Weltkrieg durchlebte er als Sanitäter in Flandern, wo er M. Beckmann und J. Ensor traf. In der Zeit der Weimarer Republik erhielt er zahlreiche öffentliche und private Aufträge; bereits 1931 wurde sein Lebenswerk mit einer großen Ausstellung geehrt. Die Nationalsozialisten vernichteten eine große Anzahl seiner Werke; der Künstler zog sich an den Bodensee zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg würdigten zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen seine Bedeutung, u.a. stellte er 1955 auf der Documenta I aus. 1949 bis 1955 unterrichtete H. an der Akademie Karlsruhe. Mus.: Berlin (Nat.-Gal., Brücke-Museum), New York (Neue Gal.), Madrid (Mus. Thyssen-Bornemisza), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Essen (Folkwang-Mus.) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, P. Vogt: E. H., Werkverzeichnis der Gemälde, 1965 u.a.

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