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Erich Heckel: Schlafende


Erich Heckel (Döbeln 1883 - Radolfzell/Bodensee 1970)

Schlafende


Lot-Nr. 277 | Zuschlag: 4.500,00 €

Aquarell, 49 x 40 cm, r. u. sign. und dat. Heckel 45 sowie betitelt, unter Glas gerahmt, ungeöffnet. - Gutachten: Das Blatt ist im Erich-Heckel-Archiv in Hemmenhofen verzeichnet. - Ausstellungen: Heckel-Ausstellung im Frankfurter Kunstkabinett 1947, Kat.-Nr. 31. - Provenienz: Galerie Riemenschneider, Hamburg 16.10.1984; seitdem im Besitz derselben Familie. - H. war einer der bedeutendsten Vertreter des Expressionismus. Er gehörte nach einem kurzen Architekturstudium 1905 neben Schmidt-Rottluff, Kirchner und F. Bleyl zu den Mitbegründern der 'Brücke' in Dresden. Nach zahlreichen Reisen und längerer Ateliergemeinschaft mit Kirchner zog er 1911 in das Kunstzentrum Berlin, wo er mit anderen dem Expressionismus zum internationalen Durchbruch verhalf. Den Ersten Weltkrieg durchlebte er als Sanitäter in Flandern, wo er M. Beckmann und J. Ensor traf. In der Zeit der Weimarer Republik erhielt er zahlreiche öffentliche und private Aufträge; bereits 1931 wurde sein Lebenswerk mit einer großen Ausstellung geehrt. Die Nationalsozialisten vernichteten eine große Anzahl seiner Werke; der Künstler zog sich an den Bodensee zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg würdigten zahlreiche Ausstellungen und Auszeichnungen seine Bedeutung, u.a. stellte er 1955 auf der Documenta I aus. 1949 bis 1955 unterrichtete H. an der Akademie Karlsruhe. Mus.: Berlin (Nat.-Gal., Brücke-Museum), New York (Neue Gal.), Madrid (Mus. Thyssen-Bornemisza), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Essen (Folkwang-Mus.) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, P. Vogt: E. H., Werkverzeichnis der Gemälde, 1965 u.a.

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