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Karl Schmidt-Rottluff: Gelbe Straße am Dorfrand


Karl Schmidt-Rottluff (Rottluff 1884 - Berlin 1976)

Gelbe Straße am Dorfrand


Lot-Nr. 272 | Zuschlag: 39.000,00 €

1940er Jahre, Aquarell und Tuschpinselzeichnung, 48 x 67,5 cm, r. u. sign. SRottluff, l. u. Blindstempel 'Schoellershammer Schutzmarke', unter Passepartout und Glas gerahmt. - Gutachten: Das Blatt wird im Archiv der Karl und Emy Schmidt-Rottluff-Stiftung registriert. Wir danken Frau Christiane Remm für die wissenschaftliche Beratung. - Provenienz: Die Großmutter des Einlieferers hatte Schmidt-Rottluf an ihrem damaligen Wohnort Jershöft/Hinterpommern vor 1945 persönlich kennengelernt und das Bild direkt von ihm erhalten. Sie schenkte es den Eltern des Einlieferers 1964 zur Hochzeit; seitdem durch Erbgang. Die Großmutter stand mit Schmidt-Rottluff bis in die 1970er Jahre in brieflicher Verbindung. - Einer der bedeutendsten Vertreter expressionistischer Kunst. S.-R. studierte ab 1905 Architektur in Dresden und gehörte dort neben Kirchner, Heckel und Bleyl zu den Mitbegründern der 'Brücke', deren Stil für den deutschen Expressionismus prägend werden sollte. 1911 siedelte er nach Berlin über und beteiligte sich an Ausstellungen der Neuen Secession Berlin, des Blauen Reiters und des Kölner Sonderbunds, nach dem Krieg stellte er auch auf der Documenta aus. Zahlreiche seiner Arbeiten wurden von den Nationalsozialisten als 'entartet' beschlagnahmt und manche davon vernichtet. 1946 wurde er Professor in Berlin, wo 1964 auf seine Initiative das Brücke-Museum gegründet wurde. Mus.: Berlin (Brücke-Mus., Nat.-Gal.), New York (MoMA), London (Tate), Hamburg (Kunsthalle), Frankfurt (Städel) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit u.v.a.

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