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Christian Rohlfs: Drei Männchen II


Christian Rohlfs (Niendorf/Holstein 1849 - Hagen/Westfalen 1938)

Drei Männchen II


Lot-Nr. 276 | Zuschlag: 1.500,00 €

Monotypie/Japan, 16,5 x 21 cm, verso Nachlaßstempel mit Bleistiftbez. 'Frau Christian Rohlfs', mit Bleistift bez. 'Männchen II, 1922, Holzschnitt Vogt 139', unter Glas gerahmt. - Unter Verwendung des Holzstocks WVZ-Nr. Vogt 139 hat der experimentierfreudige Rohlfs einen seitenverkehrten sog. Abklatsch als Unikat geschaffen. - Provenienz: Nachlass des Künstlers; Galerie Utermann, Dortmund; Privatsammlung Nordrhein-Westfalen. - R. war einer der innovativsten Künstler der deutschen Avantgarde. Er studierte ab 1870 an der Akademie Weimar bei P. Thumann, wo er ab 1884 zunächst in naturalistischem, dann in impressionistischem Stil arbeitete. Auf Einladung K. E. Osthaus' wurde er 1901 Lehrer an der Folkwangschule in Essen. 1937 wurden viele seiner Werke von den Nationalsozialisten als 'entartet' aus Museen entfernt. Auf der Documenta I 1955 wurde seine Kunst posthum gewürdigt. Obwohl eine Generation älter als die Maler der 'Brücke' oder des 'Blauen Reiters' gehört Rohlfs zu den ganz großen Erneuerern der deutschen Malerei der Moderne, der sich bis ins hohe Alter künstlerisch weiterentwickelte. Mus.: Hamburg (Kunsthalle), Berlin, München, Karlsruhe, Düsseldorf, Essen (Folkwang-Mus.), Aachen, Hagen, Weimar u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit u.a.

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