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Badende am Strand von Hiddensee

Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973)


Badende am Strand von Hiddensee

Lot-Nr. 532

Ergebnis : 69.400 €


Öl/Lw., 81 x 100 cm, r. u. sign. und dat. Ivo Hauptmann 1920, auf dem Keilrahmen bez. 'Hiddensee, Strand mit Badenden' sowie Ausstellungsetiketten der Freien Sezession Berlin 1920 und der Galerie Möller, auf dem Rahmen Etikett des Kunsthauses Hamburg, min. rest. - Nachdem Hauptmann 1903 u.a. bei Signac und Sérusier in Paris das Studium der Malerei aufgenommen hatte, begann er, seinen charakteristischen neo-impressionistischen Frühstil zu entwickeln. Dieser war bis in die 1910er Jahre hinein von einer blasseren Palette geprägt. - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Freie Sezession Berlin 1920. - Provenienz: Nachlass Hilde von Lang, Geschäftsführerin und Verlegerin der 'Zeit', Lebensgefährtin des 'Zeit'-Gründers und Mäzens Gerd Bucerius; Auktionshaus Stahl, 26.11.2011, Kat.-Nr. 153; Hamburger Privatsammlung. - Landschafts-, Stilleben- und Figurenmaler, Sohn des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. H. begann sein Studium 1903 an der Académie Julian in Paris, wo er auch die Ateliers von Maillol, Bonnard, Denis und Vuillard besuchte. Er setzte seinen Unterricht an der Kunstschule Lewin-Funcke in Berlin fort, sein Lehrer dort war L. Corinth. 1904-08 folgte ein Studium an der Weimarer Akademie bei H. Olde sowie als Meisterschüler von L. von Hofmann. Dort schloß er Freundschaft mit H. Arp, H. van de Velde und E. Munch; O. Mueller kannte er bereits aus Dresden. 1909-12 war er wiederum in Paris und freundete sich mit P. Signac an, mit dem zusammen er 1911 auch beim Salon des Indépendants ausstellte. H. lebte in der Folge abwechselnd in Hamburg, Dresden und Berlin, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Sezession gehörte. Nachdem er sich endgültig in Hamburg niedergelassen hatte, trat er 1927 auch der dortigen Sezession bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg war H. Dozent an der Landeskunstschule in Hamburg, zudem bis 1965 Vizepräsident der Freien Akademie der Künste. Er wurde 1961 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1964 mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt, die Stadt Hamburg verlieh ihm 1973 außerdem den Professorentitel. H. gehörte zu den Hauptmeistern der Avantgarde in Deutschland, dem es wie wenigen anderen gelungen ist, die Leichtigkeit von Licht und Farbe in der Landschaft ins Bild zu setzen. Mus.: Paris (Louvre), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Schleswig (SHLM) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, I. H., der Poet der Farbe, 2007 u.a.

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Ivo Hauptmann: Badende am Strand von Hiddensee


Ivo Hauptmann (Erkner 1886 - Hamburg 1973)

Badende am Strand von Hiddensee

Lot-Nr. 532

Ergebnis : 69.400 €

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Öl/Lw., 81 x 100 cm, r. u. sign. und dat. Ivo Hauptmann 1920, auf dem Keilrahmen bez. 'Hiddensee, Strand mit Badenden' sowie Ausstellungsetiketten der Freien Sezession Berlin 1920 und der Galerie Möller, auf dem Rahmen Etikett des Kunsthauses Hamburg, min. rest. - Nachdem Hauptmann 1903 u.a. bei Signac und Sérusier in Paris das Studium der Malerei aufgenommen hatte, begann er, seinen charakteristischen neo-impressionistischen Frühstil zu entwickeln. Dieser war bis in die 1910er Jahre hinein von einer blasseren Palette geprägt. - Ausstellungen: Das Gemälde war ausgestellt: Freie Sezession Berlin 1920. - Provenienz: Nachlass Hilde von Lang, Geschäftsführerin und Verlegerin der 'Zeit', Lebensgefährtin des 'Zeit'-Gründers und Mäzens Gerd Bucerius; Auktionshaus Stahl, 26.11.2011, Kat.-Nr. 153; Hamburger Privatsammlung. - Landschafts-, Stilleben- und Figurenmaler, Sohn des Nobelpreisträgers Gerhart Hauptmann. H. begann sein Studium 1903 an der Académie Julian in Paris, wo er auch die Ateliers von Maillol, Bonnard, Denis und Vuillard besuchte. Er setzte seinen Unterricht an der Kunstschule Lewin-Funcke in Berlin fort, sein Lehrer dort war L. Corinth. 1904-08 folgte ein Studium an der Weimarer Akademie bei H. Olde sowie als Meisterschüler von L. von Hofmann. Dort schloß er Freundschaft mit H. Arp, H. van de Velde und E. Munch; O. Mueller kannte er bereits aus Dresden. 1909-12 war er wiederum in Paris und freundete sich mit P. Signac an, mit dem zusammen er 1911 auch beim Salon des Indépendants ausstellte. H. lebte in der Folge abwechselnd in Hamburg, Dresden und Berlin, wo er zu den Gründungsmitgliedern der Freien Sezession gehörte. Nachdem er sich endgültig in Hamburg niedergelassen hatte, trat er 1927 auch der dortigen Sezession bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg war H. Dozent an der Landeskunstschule in Hamburg, zudem bis 1965 Vizepräsident der Freien Akademie der Künste. Er wurde 1961 mit dem Bundesverdienstkreuz und 1964 mit dem Edwin-Scharff-Preis geehrt, die Stadt Hamburg verlieh ihm 1973 außerdem den Professorentitel. H. gehörte zu den Hauptmeistern der Avantgarde in Deutschland, dem es wie wenigen anderen gelungen ist, die Leichtigkeit von Licht und Farbe in der Landschaft ins Bild zu setzen. Mus.: Paris (Louvre), Hamburg (Kunsthalle, Altonaer Mus.), Schleswig (SHLM) u.a. Lit.: Thieme-Becker, Vollmer, Bénézit, Der Neue Rump, I. H., der Poet der Farbe, 2007 u.a.

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