KatalogarchivNovember 2010 → François Boucher (Paris 1703 - Paris 1770), zugeschr. - Die schlafende Ceres

François Boucher (Paris 1703 - Paris 1770), zugeschr. - Die schlafende Ceres


Die schlafende Ceres

Lot-Nr. 13 | François Boucher (Paris 1703 - Paris 1770), zugeschr.


Die schlafende Ceres | Mindestpreis 20.000 €

Öl/Lw., 41 x 32 cm, etw. rest., doubl. - Expertise: Alexandre Ananoff, Paris, 1984, in Kopie. Er datiert das Gemälde um 1731. Das Gemälde war bis dahin nur von einem Reproduktionsstich bekannt, als dessen Vorlage Ananoff in seiner Expertise von 1984 das vorliegende Gemälde identifiziert. Ananoff sah das Gemälde zur Aufnahme in die Neuauflage des WVZ vor. Vgl. WVZ: Ananoff 1976, Nr. 68, als verschollen. - Provenienz: Kunstmarkt, Paris, vor 1794; ab 1796 in der Sammlung des Grafen Gustaf Trolle Bonde, Kammerherr der schwedischen Könige Gustav III. u. Gustav IV., auf Schloss Säfstaholm; Kunstmarkt, Stockholm, 1985. - Maler, Graphiker u. Bühnenbildner, Hauptmeister des französischen Rokoko, lernte bei F. Lemoyne u. J. Cars, gewann den Prix de Rome, wurde Hofmaler Ludwig XV., Dekorateur der Pariser Oper u. künstlerischer Direktor der königlichen Tapisseriemanufaktur, seine häufig erotisch aufgeladenen mythologischen Darstellungen, Porträts u. vor allem seine pastoralen Idyllen verkörpern die Kunst des französischen Rokoko in exemplarischer Weise u. sollten den Stil der französischen Malerei prägen, zu seinen berühmtesten Kundinnen zählte Madame Pompadour. - Mus.: In bedeutenden Sammlungen der ganzen Welt. - Lit: Thieme-Becker, Bénézit u.a.

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